Mit einem gestohlen Bugatti wurde ein Kroate im steirischen Seiersberg geschnappt – die „Krone“ berichtete. Nun wurde bekannt: Der Wagen gehört dem Chef der Luxus-Automarke persönlich! Mate Rimac ließ den Schlüssel im drei Millionen Euro teuren Auto stecken. Das ist die verrückte Story.
Satte 1500 PS stark, auf 500 Exemplare limitiert, Preis drei Millionen Euro: Der von 2016 bis 2024 produzierte Chiron des Luxusherstellers Bugatti ist vieles, aber sicher nicht unauffällig. Dennoch wurde er Mittwochnachmittag in Zagreb gestohlen, der 36-jährige kroatische Dieb am Abend bei einer Tankstelle in Seiersberg-Pirka festgenommen.
Soweit die nüchterne Story. Nun macht der CEO von Bugatti, der Bosnier Mate Rimac, in einem langen Facebook-Video öffentlich: Ja, der Wagen gehört ihm! Und er erzählt die ganze, unglaubliche Story.
Dieb wollte sich um Job bewerben
So ließ Rimac den Schlüssel im millionenschweren Wagen stecken! Das habe er immer so gemacht, Kroatien sei ein sicheres Land. Dabei ist das Firmenareal bei Zagreb nicht eingezäunt, nur für das Gebäude braucht man eine Zutrittskarte. Weil ständig Mitarbeiter mit dem Auto unterwegs seien, sei das Verschwinden des Chiron zuerst gar nicht aufgefallen.
Als der Diebstahl schließlich bemerkt wurde, hatte der Täter bereits eine gute Stunde Vorsprung und war in Slowenien – über das Signal des Autos war seine Route zu verfolgen. Der 36-jährige Kroate, der in der Gegend wohnt, wollte sich laut Rimac eigentlich um einen Job bewerben. Dann sah er den Sportwagen mit dem Schlüssel und versuchte sein kriminelles Glück...
Rimac nahm mit einem Porsche 911 die Verfolgung auf, die ihn bis zur Shoppingcity Seiersberg führte. Bei der dortigen Tankstelle wurde der Dieb von steirischen Beamten nämlich verhaftet. „Die Polizei hat einen fantastischen Job gemacht“, so Rimac im Video.
Millionen-Auto leicht beschädigt
Nachdem alle Formalitäten erledigt waren, konnte er mit dem leicht beschädigten Chiron wieder zurück nach Kroaten. Der Täter tut ihm sichtlich ein wenig leid („er hat viele Probleme“). Abschließend verspricht der Bugatti-Boss, künftig keine Schlüssel mehr stecken zu lassen. „Versucht es also erst gar nicht mehr...“
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