Mit satten 100 Prozent der Stimmen wurde Landesrat Marco Tittler bei der Hauptversammlung des Wirtschaftsbundes in Feldkirch als Landesobmann wiedergewählt. Im Montforthaus schwor er die Vorarlberger Wirtschaft auf turbulente Zeiten ein und präsentierte Vorhaben, um der überbordenden Bürokratie und Fachkräftemangel Herr zu werden.
Einstimmiges Ergebnis in Feldkirch: Marco Tittler und sein gesamtes Vorstandsteam erhielten bei der 27. Landesgruppen-Hauptversammlung des Vorarlberger Wirtschaftsbundes die volle Zustimmung der Delegierten. Unter dem Motto „Standort stärken, wettbewerbsfähig bleiben“ stellte der wiedergewählte Landesobmann die Weichen für die kommenden Jahre.
Digitale Behördenwege
Die Pläne des Wirtschaftsbundes setzen an den drängendsten Problemen der heimischen Wirtschaft an. Ein zentraler Hebel soll der digitale Behördenweg sein: Betriebsanlagenverfahren sollen künftig per Mausklick einreichbar und nachverfolgbar sein. Auch am Arbeitsmarkt fordert die Interessensvertretung Anpassungen – etwa durch steuerlich begünstigte Überstunden, steuerfreie Leistungsprämien bis zu 3000 Euro und Anreize für das Arbeiten in der Pension. Für die Jungen soll zudem mit Projekten wie „Wohnen550“ leistbarer Wohnraum auf Zeit geschaffen werden.
Prominenter Besuch kam aus Wien: WKÖ- und Wirtschaftsbund-Präsidentin Martha Schultz plädierte beim anschließenden Wirtschaftsgespräch für spürbaren Bürokratieabbau.
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