Ein 27-jähriger Afghane zückte Mittwochmittag in einer Kontaktstelle für Armutsmigranten in Linz ein Messer und richtete es gegen eine Sozialarbeiterin. Wenig später klickten für den Droher die Handschellen.
Am Mittwoch kurz vor 12 Uhr kam es in der von der Caritas betriebenen Kontaktstelle für Armutsmigranten in Linz zu einem unschönen Vorfall. Ein 27-jähriger Afghane bedrohte eine Sozialarbeiterin (28) mit dem Messer.
Täter flüchtete
Durch lautes Schreien gelang es der 28-Jährigen, den Messerdroher zu vertreiben. Da sie eine genaue Täterbeschreibung abgeben konnte, wurde der 27-Jährige wenige später in einer nahen Tiefgarage festgenommen und in die Justizanstalt Linz überstellt.
Mitarbeiterin vom Dienst freigestellt
Die Caritas lässt auf Anfrage wissen, dass die Sozialarbeiterin körperlich unverletzt, aber derzeit vom Dienst freigestellt ist. „Unmittelbar nach dem Vorfall wurde eine interne Nachbesprechung durchgeführt und der Mitarbeiterin psychologische und therapeutische Unterstützung sowie Krisenintervention angeboten“, erklärt Vorstandsmitglied Marion Huber.
Abweisung nicht akzeptiert?
Die Kontaktstelle für Armutsmigration besteht seit 2014 und unterstützt Menschen aus EU-Ländern, insbesondere aus Osteuropa. Ein möglicher Hintergrund des Vorfalls könnte sein, dass die 28-Jährige dem Afghanen zuvor erklärt hatte, dass er nicht in die klar definierten Zielgruppe fällt. Seit Bestehen der Stelle hat es keinen vergleichbaren Übergriff gegeben.
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