Hündin „Barbara“ zählt zu jenen knapp 100 Shar-Peis, die im Frühjahr dieses Jahres einer steirischen Züchterin abgenommen werden mussten. Kurz darauf ist die Hündin entlaufen und wurde seither gesucht. Jetzt nahm die Geschichte ein glückliches Ende.
Vor mehr als zwei Monaten riss Shar-Pei-Hündin „Barbara“ während eines Probewohnens im Grazer Umland aus. Sie ist einer der knapp 100 Hunde, die im Februar und März dieses Jahres einer heimischen Züchterin abgenommen wurden, und lebte seither in der Arche Noah in Graz. Bis zu jenem Tag, an dem sie entlief.
Ganze 65 Tage streunte der Vierbeiner herum, wurde immer wieder gesichtet, konnte aber nicht eingefangen werden. Tierpfleger Bernd gelang es schließlich, nach einer neuerlichen Sichtung eine Falle zu platzieren, in der „Barbara“ gesichert werden konnte. Nach mehr als zwei Monaten im Freien ist die Hündin nun mager und erschöpft, aber den Umständen entsprechend in gutem Zustand wieder zurück in der Arche Noah.
Hinter der erfolgreichen Rettungsaktion steckt der Tierpfleger Bernd. Er kam ursprünglich über ein Programm des Vereins Neustart zur Arche Noah und leistete zunächst die vorgeschriebenen Sozialstunden. Seit Ende des Sommers gehört er fix zum Team. Weil er noch an einen behördlich festgelegten Bewegungsradius gebunden ist, musste er um Genehmigung ansuchen, um „Barbara“ zu retten.
Der Fall hat für die Arche Noah aber auch Konsequenzen: Für besonders ängstliche und fluchtgefährdete Hunde wurden inzwischen mehrere GPS-Tracker von Tractive angeschafft, die künftig während der sensiblen Phase eines Probewohnens zusätzlich eingesetzt werden können. Ein Tracker ersetzt aber weder eine sorgfältige Sicherung des Hundes noch eine fachlich begleitete Eingewöhnung, wird betont.
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