Die Rangglersaison 2026 ist zu Ende: Am Wochenende traten die Verbände zum letzten alpenländischen Kräftemessen in Südtirol an. Salzburg holte 27 von 51 möglichen Podestplätzen. Auch Konkurrenten aus der Schweiz nahmen teil.
Beim internationalen Preisranggeln in St. Martin im Passeiertal traten noch einmal die stärksten Kämpfer an. Und es punkteten vor allem die Schülerranggler aus Salzburg. Doch auch in den Jugend- und Allgemeinklassen konnten sich Salzburgs Kämpfer einige Preise sichern. Die 23 gewonnenen Podestplätze gingen vorwiegend in den Pinzgau: 8 für Bramberg, 7 für Mittersill, 3 für Saalbach, 2 für Leogang sowie 1 für Pongau, Niedernsill und Piesendorf.
Bei den Hagmoar-Bewerben erkämpften sich Salzburgs Athleten ebenso 4 Podestplätze. Den Schülerhagmoar-Titel holte sich Florian Innerhofer aus Mittersill. Dritter wurde hier sein Vereinskollege Julian Rohregger. Beim Jugend-Hagmoar setzte sich Tristan Laubichler aus dem Pongau an die Spitze. Nur knapp dahinter, auf Rang zwei, beendete der Bramberger Vinzenz Mair die Rangglersaison.
Spannend beobachtet wurde das traditionell ausgetragene Vier-Länder-Ranggeln. Das war sicherlich auch der Teilnahme der Sportler aus der Schweiz geschuldet. Mit blitzschnellen Reaktionen und teilweise sehr starken Aktionen zeigten diese beeindruckend die Ähnlichkeit ihrer Sportart, dem Schwingen, mit dem Ranggeln. Ebenso mit dabei waren jeweils die fünf Besten aus Südtirol, Tirol und Salzburg.
Am Ende der hart umkämpften Einzelduellen stand ein Punktestand von 23 für Tirol, 23 für Salzburg, 8 für die Schweiz und 7 für Südtirol auf der Siegertafel. Zum Schluss konnte sich Tirol trotz Punktegleichheit durchsetzen. Die Salzburger Mannschaft wurde Zweiter.
Den begehrten Hogmoar-Titel beim Ranggeln am Hundstoa im Juli hatte heuer Kilian Wallner geholt. Der Sport geht jetzt in die Winterpause.
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