Kuchl als Profiteur

So gut kommt neue Regionalliga auf Rängen an

Kuchl bekam nach der Umstellung von Regionalliga West auf Regionalliga Nord den größten Zuschauerzuwachs aller Salzburger Klubs. Aber auch alle andere freuen sich über vollere Ränge. Die „Krone“ verschaffte sich einen Überblick.

Die Hälfte der ersten Saison der Regionalliga Nord nach der Reform ist schon fast wieder vorbei. Am Wochenende ging der 14. von 30 Spieltagen über die Bühne. Nachdem die sportlichen Fragen nach der Konkurrenzfähigkeit der Salzburger Teams schnell positiv beantwortet waren, schaute sich die „Krone“ an, wie gut die Duelle mit den Oberösterreichern im Vergleich zu jenen mit Teams aus Vorarlberg und Tirol in der Saison davor auf den Rängen ankommen.

Mit einem Blick auf die Statistik wird klar: Aus Zuschauersicht hat sich die Reform für alle Salzburger bezahlt gemacht. Alle sieben Teilnehmer konnten in ihren ersten Heimspielen ein klares Plus erzielen!

Am meisten Zuwachs gelang Kuchl. Im Schnitt pilgern 21,8 Prozent mehr Besucher zu den Heimspielen in der Holzgemeinde als in der Spielzeit 2025/26. In absoluten Zahlen heißt das: Kuchl begrüßt in dieser Saison bislang im Schnitt rund 339 Interessierte. Das nimmt auch Trainer Tom Hofer wahr: „Wir haben schon mehr Zuschauer. Die Leute sehen andere Gegner, die sie bisher nicht gekannt haben und Mannschaften wie Gurten nehmen auch Fans mit.“ Auch die vielen Freitagstermine sind laut des Betreuers ein Gewinn.

Hinter Kuchl ist es eng. Seekirchen (21,1 Prozent plus), St. Johann (20,9 Prozent) und Wals-Grünau (16,1) freuen sich ebenfalls über deutlich mehr Gäste.

FC Pinzgau Saalfelden ist zurückgefallen
Interessant: Der FC Pinzgau verzeichnet zwar auch ein leichtes Plus (7,8 Prozent). Doch während die Saalfeldener in der Regionalliga West 2025/26 insgesamt am meisten Zuschauer aller Salzburger (durchschnittlich 293) hatten, sind sie durch die Reform auf Rang drei hinter Seekirchen (318) zurückgefallen.

Bei den Aufsteigern Hallein und Grödig würde ein Vergleich zur Vorsaison in der Salzburger Liga hinken, weil es immer Duelle innerhalb des Bundeslandes gab. Es lässt sich aber festhalten, dass Hallein heuer mit etwas mehr als 300 Besuchern durchschnittlich deutlich attraktiver zu sein scheint als Ex-Bundesligist Grödig mit 244 Fans . . .

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