Als Teil ihres Klimafahrplans will die Stadt Eisenstadt Flächen entsiegeln. Den Anfang macht der Platz vor der Bergkirche am Oberberg, der grüner werden soll. Die Arbeiten sollen bereits Anfang November beginnen.
Mehr grün, weniger grau: Eisenstadt will bekanntlich mehrere Plätze entsiegeln und klimafreundlicher gestalten. Der Anfang wird jetzt mit dem Kalvarienbergplatz vor der Bergkirche gemacht. Im Vorjahr gab es den Grundsatzbeschluss, danach wurden die Bürger miteingebunden und jetzt steht fest, wie der Platz künftig aussehen soll.
Neue Grünbereiche
250 der insgesamt 1700 Quadratmeter großen Fläche wurden schon entsiegelt, jetzt sollen weitere 350 Quadratmeter hinzukommen. Dafür werden die Granitplatten entfernt und durch wasserdurchlässige Oberflächen sowie neue Grünbereiche ersetzt.
Mehr Bäume, weniger Busverkehr
Geplant sind neue Bäume, blühende Grünflächen, ein Wasserspiel und zusätzliche Sitzgelegenheiten, welche den Ort zu einem attraktiven Aufenthalts- und Begegnungsraum machen sollen, wie es von der Stadt heißt. Ebenso vorgesehen sind eine verbesserte Beleuchtung und zusätzliche Radabstellmöglichkeiten. Auch auf die Wünsche der Bevölkerung nach Windschutz und einer freien Sicht auf die Bergkirche wurde Rücksicht genommen. Die Fläche soll weiter für Veranstaltungen und Feste genutzt werden können, gleichzeitig will man sie vom bisherigen Buswendeverkehr entlasten.
Mitsprache für Anrainer
Kosten wird das Projekt rund 150.000 Euro. Die Arbeiten sollen bereits Anfang November beginnen. „Jeder Quadratmeter, den wir entsiegeln, ist ein Gewinn für das Stadtklima und für die Lebensqualität“, betont Bürgermeister Thomas Steiner. Auch Andrea Dvornikovich, Vorsitzende des Oberberg-Ausschusses, zeigt sich zufrieden: „Es freut mich, dass viele Wünsche der Anrainer berücksichtigt werden konnten.“
Auch Domplatz soll neu gestaltet werden
Neben dem Kalvarienbergplatz sollen auch weitere Standorte wie der Domplatz, der Jerusalemplatz, die Wertheimergasse und der Colmarplatz entsiegelt werden.
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