Die meisten Schutzweg-Unfälle ereignen sich im Spätherbst und Winter. Im Vorjahr wurden dabei in Niederösterreich 55 Menschen verletzt. Autofahrer und Fußgänger können zu mehr Sicherheit beitragen.
Die Sommerzeit ist seit dem vergangenen Wochenende vorüber. Und damit wird es abends noch früher dunkel. Jetzt beginnt für Fußgänger eine besonders gefährliche Zeit. Das zeigt die Unfallstatistik auf dramatische Art und Weise.
Unfallzahlen steigen an
„In der sogenannten dunklen Jahreszeit steigt die Zahl von Unfällen auf Schutzwegen stark an“, erklärt Klara Maria Schenk vom Verkehrsclub (VCÖ). In Niederösterreich passieren österreichweit die meisten derartige Unfälle. Die Zahlen und Daten aus dem vergangenen Jahr bestätigten das: 2025 kam es hier im Jänner zu 14 Unfällen auf Zebrastreifen, im November waren es 15 und im Dezember 26. Eine Fußgängerin wurde dabei getötet, 54 Menschen verletzt, zehn davon schwer.
Geringeres Tempo, helle Kleidung
„Jeder zweite dieser Unfälle hat sich in der Dämmerung oder bei Dunkelheit ereignet“, weiß Schenk. Daher appelliert die Expertin an die Straßenerhalter, die Beleuchtung bei Schutzwegen zu verbessern. Doch auch Autofahrer und Fußgänger können zu mehr Sicherheit beitragen. Zum einen dürfen sich Fahrzeuge laut Straßenverkehrsordnung einem Schutzweg nur so schnell nähern, dass sie jederzeit stoppen können. Und wer zu Fuß unterwegs ist, sollte speziell in der dunklen Jahreszeit auf helle Kleidung – wenn möglich mit Reflektoren – achten.
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