Der „Krone“-Bericht über den geplanten Bau eines islamischen Kulturzentrums vergangene Woche löste in ganz Österreich ein gewaltiges (Medien-)Echo aus. Und auch politisch rumort es nun im Brucker Rathaus.
Für erhebliche Aufregung sorgen Pläne für den Bau einer Großmoschee in Bruck an der Mur: Wie berichtet, sammelt der Verein der Bosniaken online Spenden für den Bau eines islamischen „Kulturzentrums“, wie es offiziell heißt. Besonders fragwürdig für viele Bewohner der obersteirischen Bezirkshauptstadt ist das Vorhaben, darin auch Kinder und Jugendliche zu unterrichten. „Gibt es denn bei uns keine Schulen?“, so der Tenor der Kritik.
Politisch ist bereits die FPÖ ausgerückt und kündigt Widerstand an. Das wiederum provoziert nun eine Reaktion der SPÖ. Der Brucker SPÖ-Vizebürgermeister Gregor Tuttinger ist über seinen blauen Amtskollegen Raphael Pensl „irritiert“, wie er zur „Krone“ sagt: „Wer öffentlich Bedenken anmeldet, muss dort handeln, wo er politische Verantwortung trägt. Pensl kann ja innerhalb der Stadtregierung auf eine umfassende Prüfung durch die zuständige Behörde drängen. Warum macht er das nicht?“
Gleichzeitig sei auch das Land Steiermark gefordert, in der Causa seine Verantwortung wahrzunehmen, fordert die lokale SPÖ.
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