Einen Tag vor dem Nationalfeiertag appellierte Tirols Landeshauptmann Anton Mattle daran, das demokratische Zusammenleben hierzulande tagtäglich zu verteidigen. Und er betonte in seiner Rede, dass der Drang nach Freiheit und Mitsprache tief in der DNA der Tiroler verwurzelt sei.
Im Vorfeld des Nationalfeiertags am Montag erinnerte Tirols Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP) am Sonntagabend daran, dass die Demokratie kein Geschenk sei, das man einmal erhalte und dann besitze. Vielmehr sei sie „ein Versprechen, das jede Generation aufs Neue verteidigen muss. Sie ist das Ergebnis jahrhundertelangen Ringens. Mit dem Staatsvertrag von 1955 und der Erklärung der immerwährenden Neutralität am 26. Oktober hat Österreich den entscheidenden Schritt in eine selbstbestimmte Zukunft gesetzt“.
Wenn wir über die Wurzeln der Demokratie nachdenken, lohnt sich auch ein Blick auf unsere eigene Region.

LH Anton Mattle
Bild: Johanna Birbaumer
„Vertrauen an nächste Generation weitergeben“
Zudem verwies Mattle darauf, dass der Große Freiheitsbrief von 1342 ein Beweis dafür sei, dass „der Drang nach Freiheit und Mitsprache tief in der DNA der Tirolerinnen und Tiroler verwurzelt ist“. Aus diesem historischen Freiheitsdrang speise sich auch unsere heutige Werthaltung, ist der Landeshauptmann überzeugt.
„Es liegt nun an uns, dieses Vertrauen an die nächsten Generationen weiterzugeben“, schließt Mattle.
Großer Zapfenstreich auch in Tirol
Seine Rede hielt der Landeshauptmann im Zuge des Großen Zapfenstreichs, der in Tirol traditionell vor dem Landhaus zelebriert wird. Gestaltet wurde die Zeremonie heuer von der Militärmusik Tirol, der Musikkapelle Navis, der 6. Gebirgsbrigade als Ehrenkompanie des Österreichischen Bundesheers, der Ehrenkompanie Navis sowie Abordnungen der Tiroler Traditionsverbände.
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