Die Vorwürfe gegen Herzogin Meghans Vater wiegen schwer: Thomas Markle Sr. soll auf den Philippinen „Hunderte, wenn nicht gar Tausende“ Bilder von sexuellem Kindesmissbrauch zurückgelassen haben. Den Fund machte ausgerechnet der Sohn des 82-Jährigen, Thomas Markle Jr., der seinen Vater schließlich bei der Polizei meldete, wie die „Sun“ berichtete.
Wie die britische Zeitung berichtete, habe Markle Jr. die Bilder im früheren Haus seines Vaters in Cebu City auf den Philippinen in vier großen Kartons mit persönlichen Gegenständen gefunden. Der 60-Jährige sei auf der Suche nach einem Handy für seine Freundin gewesen.
Markles Sohn schaltete Polizei ein
Markle Jr. sei laut eigener Aussage auf einem Mobiltelefon auf ein Video mit schockierendem Inhalt gestoßen, woraufhin er dies umgehend der Polizei gemeldet habe.
Später habe er mit Unterstützung eines IT-Experten auch die Festplatten alter Laptops seines Vaters untersucht und darauf weiteres mutmaßliches Missbrauchsmaterial gefunden. Auch in alten Büchern und zwischen harmlosen Familienerinnerungen habe Markle Sr. laut seines Sohnes ähnliche Fotos versteckt.
„Ich war entsetzt“
Laut „Sun“ habe Meghans Halbbruder von „Hunderten, wenn nicht Tausenden“ Bildern berichtet, die er entdeckt haben will. „Als ich dieses Material fand, war ich entsetzt und hatte keine andere Wahl, als meinen Vater anzuzeigen“, zitiert die Zeitung Markle Jr.
Der Schock sitze demnach tief: „Ich habe ihn jahrelang unterstützt, umsorgt und ihm geholfen – damit ist jetzt Schluss. Ich werde nie wieder mit meinem Vater sprechen – es sei denn, ich werde als Zeuge gegen ihn geladen.“
Taskforce untersucht Fall
Wie Markle Jr. zudem erklärte habe er den Fund bereits am 10. Juli der FBI-Hotline, dem National Center for Missing & Exploited Children sowie der Staatspolizei in Pennsylvania gemeldet.
Auf den Philippinen beschäftigt sich zudem eine Taskforce mit den Vorwürfen gegen Thomas Markle Sr. Am Donnerstag gab Meghans Halbbruder zudem eine eidesstattliche Erklärung bei der Kinderschutzpolizei auf den Philippinen ab. Er habe zudem zugestimmt, der Polizei die vier Kartons für eine forensische Untersuchung zu überlassen.
Meghan hat keinen Kontakt zu Vater
Herzogin Meghans Vater lebte zuletzt auf den Philippinen, soll sich aber seit einiger Zeit in einer Pflege- und Reha-Einrichtung in Florida befinden. Seine Tochter hat seit Jahren keinen Kontakt zu Markle Sr.
Nach den neuen Vorwürfen gegen den 82-Jährigen erklärte eine Quelle, die der Herzogin von Sussex nahestehen will, der „Sun“: „Jetzt werden die Leute vielleicht endlich verstehen, warum sie seit 2018 nichts mehr mit ihrem Vater zu tun hatte.“ Meghan selbst wollte sich bislang nicht äußern.
Meghans Halbschwester verteidigt Vater
Im Gegensatz zu ihrer Halbschwester Samantha Markle. „Diese widerlichen Anschuldigungen entbehren jeglicher Grundlage“, sagte die 61-Jährige der „Daily Mail“. Wie Samantha zudem unterstrich, gäbe es „keinen Beweis dafür, dass mein Vater irgendwelche Bilder heruntergeladen hat“.
Wie Meghans Halbschwester weiter behauptete, seien die Computer rund zwei Jahre lang nicht im Besitz ihres Vaters gewesen, weshalb auch andere Personen auf die Rechner Zugriff haben könnten.
Samantha Markle machte zudem ihrem Bruder schwere Vorwürfe. „Er will unseren Vater zerstören. Schande über ihn.“ Sie ist sich sicher: Es gehe hier ums Geld. „Er benutzte unseren Vater jahrelang als Goldesel und als das Geld dann ausblieb, hat er sich die ungeheuerlichsten Lügen ausgedacht – in dem Versuch, damit Geld zu verdienen.“
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