Insider packt aus

Harry will für Meghan Dianas Rachekleid ersteigern

Royals
21.10.2026 13:27
Porträt von krone.at
Von krone.at

Prinz Harry soll fest entschlossen sein, das legendäre „Rachekleid“ von Prinzessin Diana für seine Ehefrau Meghan Markle zu ersteigern. „Er will nicht, dass es im Schrank eines Sammlers verschwindet“, verriet ein Insider gegenüber „Radar Online“.

Das figurbetonte und schulterfreie schwarze Kleid, das Diana 1994 an dem Abend getragen hatte, als ihr Noch-Ehemann und heutige König Charles seine eheliche Untreue öffentlich machte, wird am 9. Dezember bei Sotheby‘s in New York versteigert.

Das Kleid, das Geschichte schrieb
Prinzessin Diana trug das spektakuläre Kleid am 29. Juni 1994 bei einer Gala in der Londoner Serpentine Gallery. Entworfen wurde es von der griechischen Designerin Christina Stambolian. Der Auftritt ging um die Welt. Diana erschien selbstbewusst, glamourös und ungewohnt provokant. Am selben Abend wurde ein TV-Interview mit Charles ausgestrahlt, in dem er seine Untreue während der Ehe mit Diana eingestand. Seitdem trägt das Kleid einen Namen, der Legende wurde: „Revenge Dress“ – das „Rachekleid“.

Das figurbetonte und schulterfreie schwarze Kleid, das Diana 1994 an dem Abend getragen hatte, ...
Das figurbetonte und schulterfreie schwarze Kleid, das Diana 1994 an dem Abend getragen hatte, als ihr Noch-Ehemann und heutige König Charles seine eheliche Untreue öffentlich machte, wird versteigert.(Bild: APA-Images / Camera Press / Stewart Mark)

Meghan als moderne Diana? Warum Harry das Kleid haben will
Laut dem Insider verbindet Harry mit dem berühmten Kleid weit mehr als eine Erinnerung an seine Mutter. „Harry sieht dieses Kleid als Symbol dafür, dass seine Mutter ihre Macht zurückerobert hat“, behauptet die Quelle.

Und weiter: „Diana trug es, um Charles, Camilla und einer Institution, die ihr das Leben zur Hölle gemacht hatte, eins auszuwischen. In Harrys Augen versteht Meghan diese Geschichte besser als jeder andere.“

Das Kleid soll nicht einfach im Besitz der Sussexes landen. Angeblich wünscht sich Harry, dass Meghan selbst mit dem ikonischen Stück in Verbindung gebracht wird. „Es wäre das unglaublich aussagekräftig“, heißt es aus dem Umfeld.

Die Begründung hat es in sich: „Es würde sagen: Diana hat die Institution überlebt, Meghan hat sie überlebt – und keine der beiden Frauen hat zugelassen, dass der Palast sie definiert.“ Eine Botschaft, die im Buckingham-Palast kaum für Begeisterung sorgen dürfte.

Prinz Harry und Herzogin Meghan leben wieder in Großbritannien und absolvieren Auftritte, wie ...
Prinz Harry und Herzogin Meghan leben wieder in Großbritannien und absolvieren Auftritte, wie hier in Nottingham, die an Auftritte der Royal Family erinnern.(Bild: AP/Maja Smiejkowska)

Das könnte richtig teuer werden
Noch hat sich Harry nicht öffentlich zu den Spekulationen geäußert. Sollte er bei der Auktion tatsächlich mitbieten, müsste er allerdings tief in die Tasche greifen. Sotheby’s schätzt den Wert des legendären Kleids auf 150.000 bis 300.000 US-Dollar. Umgerechnet sind das bis zu rund 267.000 Euro.

Dass Harry seine Frau mit einem Kleid seiner Mutter Diana ausstatten will, kommt zu einem interessanten Zeitpunkt.

Das Herzogpaar von Sussex ist Ende August nach sechs Jahren in den USA nach Großbritannien zurückgekehrt. Eine recht kurzfristige Entscheidung, wie der Prinz in einem Interview mit dem „GQ“-Magazin eingestand. „Die Kinder auf eine britische Schule schicken zu können, bedeutet mir sehr viel. Ich wusste vorher nicht, wie wichtig mir das sein würde“, erklärte Harry.

„Ich dachte immer, es wäre etwas, das ich oder wir irgendwann mal ausprobieren würden, aber jetzt sind sie schon zwei Wochen in der Schule“, bemerkte er. „Es gefällt ihnen sehr, und es ist einfach eine ganz neue Erfahrung für sie.“

Harry will eine Lösung finden
Er sehnt sich auch nach einer Versöhnung mit der Königsfamilie, aus der er 2020 mit Meghan, die er  2018 geheiratet hatte, geflohen war. Die Spannungen in der britischen Royal Family seien etwas, das viele Menschen fasziniere, weil sie es auf sich selbst und ihre eigenen Familien übertragen könnten, so Harry. „Es gibt Konflikte zwischen Geschwistern. Es gibt kaputte Beziehungen zwischen Kindern und ihren Eltern. Das begegnet mir die ganze Zeit, wenn ich mit Menschen spreche.“

Der jüngere Sohn von König Charles III. (77) glaubt, dass sich andere bei ihm möglicherweise auch Hinweise erhoffen, wie sie ihre eigenen familiären Probleme lösen können. Andere wollten es gar nicht. „Ich will eine Lösung finden“, betonte Harry. Mit all dem, was in der Welt vor sich gehe, sei es das Wichtigste, sich zu versöhnen, so der Prinz.

Die wichtigsten Zitate aus Harrys „GQ“-Interview

  • „Manche Leute wollen nicht, dass es klappt. Ich möchte, dass es klappt. Bei allem, was sonst noch in der Welt vor sich geht, ist es am wichtigsten, sich zu versöhnen – das ist der entscheidende Punkt.“
  •  „Narben bleiben für immer. Aber entscheidend ist, wie man die Dinge wahrnimmt und mit den Ereignissen umgeht, die passiert sind, und ob man die Vergangenheit loslassen kann. Das ist etwas, das ich jedem empfehlen würde: Wenn es bestimmte Dinge aus der Vergangenheit gibt, die einen jeden Tag noch beeinflussen, dann ist es natürlich schwerer, sie loszulassen. Aber für mich gibt es bereits genug Drama auf der Welt und genug Drama im Leben der Menschen, um weiterhin Probleme innerhalb der Familie mit sich herumzutragen.“
  •  „Es wurden Kämpfe ausgefochten – und das war auch notwendig. Angesichts all der anderen Ereignisse in der Welt gibt es Aspekte der Vergangenheit, die wir alle – ich, meine Familie und Teile der britischen Presse – sicherlich gerne hinter uns lassen und uns für das Gemeinwohl einsetzen möchten.“

Graben vertieft
Harry und seine Frau Herzogin Meghan hatten sich Anfang 2020 im Streit aus dem engeren Kreis der Königsfamilie losgesagt und zogen über eine Zwischenstation in Kanada nach Montecito in Kalifornien. Seitdem hat sich der Graben weiter vertieft. In einem Interview mit der Talkshow-Legende Oprah Winfrey und einer Netflix-Doku packten die beiden aus. Spätestens seit Harry in seiner Autobiografie „Spare“ („Reserve“) mit William und anderen Royals abrechnete, ist das Tischtuch zerschnitten. Insbesondere das Verhältnis zu seinem Bruder, Prinz William, soll zerrüttet sein.

Erst im Spätsommer dieses Jahres kehrten der Herzog und die Herzogin von Sussex, wie das Paar auch genannt wird, mit ihren Kindern Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) wieder nach Großbritannien zurück. Berichten zufolge haben sie sich in der idyllischen Region der Cotswolds westlich von London niedergelassen. Hoffnungen auf eine Aussöhnung Harrys mit seinem Vater erfüllten sich trotz Anzeichen einer Annäherung jedoch bisher nicht.

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