Jahrelange Diskussion
Jetzt fix: Pferdekutschen im Central Park verboten
Jahrelang wurde darüber diskutiert, jetzt hat die Stadt New York beschlossen: Pferdekutschen dürfen im Central Park bald nicht mehr fahren. Nach rund 150 Jahren geht damit eine Tradition zu Ende.
Der New Yorker Stadtrat hat am Donnerstag beschlossen, Pferdekutschen ab Juni 2028 aus den Straßen der Stadt und dem Central Park zu verbannen. Das bedeutet das Ende einer Touristenattraktion.
Der New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani hatte bereits Anfang des Monats erklärt, die Pferdekutschenbranche werde eingestellt. Schließlich unterstützten 40 der 51 Stadträte den Gesetzesentwurf.
Tod eines Touristen verstärkte Ruf nach Verbot
Die Rufe nach einem Verbot wurden besonders laut, als im Sommer dieses Jahres ein 18-jähriger Tourist bei einem Unfall in Verbindung mit einer Pferdekutsche starb. Er wurde aus dem Wagen geschleudert, weil das Pferd durchging.
Trump zeigt sich enttäuscht über Verbot
Auch US-Präsident Donald Trump äußerte sich zu dem Verbot. „Wenn es in der Gegend einen Autounfall gibt, und davon gibt es viele, wird der Park nicht gesperrt. Warum sollte man also die Kutschfahrten unterbinden? Es war eine großartige Tradition. Ein weiteres Stück Geschichte ist verloren gegangen. Wir werden es vermissen!“, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.
Da mit dem Gesetzentwurf auch ein für viele Menschen wichtiger Wirtschaftszweig verloren geht, muss die Stadt bis April einen Übergangsplan für die Beschäftigten im Kutschengewerbe entwickeln. Außerdem soll ein Programm zur Entschädigung der Kutscher und zur Unterstützung beim Verkauf ihrer Pferde geprüft werden. Laut dem Vorschlag dürfen die Pferde nicht geschlachtet werden.

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