Mit Volksmusik, Klassik und viel Herz laden Martina und Georg Astenwald am 17. Dezember zu „Weihnachten in den Bergen“ in den Innsbrucker Dom. Franz Posch und zahlreiche hochkarätige Musiker gestalten einen Benefizabend, der jungen Menschen nach einer Krebserkrankung ganz neue Perspektiven eröffnet.
Manchmal lässt sich Hoffnung hören. Für Martina und Georg Astenwald ist ihr Adventkonzert seit vielen Jahren eine Herzensangelegenheit. Wie viel die Hilfe bewirkt, erlebten sie bei einem Besuch im Nachsorgecamp: Beim Kanufahren, Theaterspielen und Malen entdeckten Kinder ihre Fähigkeiten und genossen unbeschwerte Stunden. Zugleich konnte sich das Ehepaar überzeugen, was die Unterstützung seiner treuen Spender ermöglicht. „Strahlende Gesichter nach dem Konzert und neue Zuversicht für die Kinder – das ist mein schönster Lohn“, sagt dazu Martina Astenwald, die mit Ausdauer und Organisationstalent die Fäden zusammenhält.
Weihnachtsweisen treffen auf klassische Klänge
Am Donnerstag, dem 17. Dezember, um 19.30 Uhr, verbindet „Weihnachten in den Bergen“ im Dom St. Jakob alpenländische Weihnachtsweisen, Volksmusik und Klassik. Es musizieren das Streichquartett der Musikschule Innsbruck, Sopranistin Annina Wachter, Tenor Jakob Nistler, die Hoameligen, Harald Oberlechner an der Zither und die Zillertaler Weisenbläser. Propst Jakob Bürgler begleitet den Abend mit weihnachtlichen Geschichten.
Dieses Adventkonzert liegt mir am Herzen: Mit Volksmusik und Klassik öffnen wir Herzen und helfen Menschen, die unsere Unterstützung brauchen.

Franz Posch, Volksmusiklegende
Bild: Mag. Andrea Weber-Stricker
Volksmusiklegende Franz Posch spielt Harmonika und wählt seit Jahren gemeinsam mit Georg Astenwald die Mitwirkenden aus. Der ausgebildete Sänger und Gründer des Alpentrio Tirol bringt dabei seine langjährige Erfahrung ein. „Dieses Adventkonzert im Dom liegt mir sehr am Herzen. Ich bin stolz, mit hochkarätiger Volksmusik und Klassik zu einem Abend beitragen zu dürfen, der zugleich einem guten Zweck dient. Gerade die Vorweihnachtszeit öffnet die Herzen – für Musik und für Menschen, die unsere Hilfe brauchen“, betont Posch. Über „Licht ins Dunkel“ unterstützt das Konzert „Jugend & Zukunft“ das Nachsorgeprogramm der Kinderkrebshilfe. Persönliche Beratung begleitet ehemals erkrankte junge Menschen auf ihrem Weg zu Ausbildung, Beruf und Selbstständigkeit.
Dabei werden mögliche Langzeitfolgen der Therapie ebenso berücksichtigt wie individuelle Stärken und Wünsche. Dank Spendengeldern ist die Teilnahme kostenlos. „Wir alle schenken ehrenamtlich unsere Zeit, damit die gesamte Spendensumme den Kindern und Jugendlichen zugutekommt. Dafür lohnt sich jede Mühe“, erklärt Georg Astenwald.
Selbst während der Pandemie, als das Konzert ausfallen musste, sammelte das engagierte Ehepaar weiter Spenden für betroffene Familien. So schenkt der Abend dem Publikum Ruhe und weihnachtliche Vorfreude – und jungen Menschen Unterstützung, die weit über das letzte Musikstück hinauswirkt.
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