Neueröffnung: Vater Edwin Surin und Sohn Valentin leiten das neue „Schmuckwerk Surin“ in St.Pölten als starkes Team. Auch die Landeshauptfrau kam vorbei, um sich von der alten Handwerkskunst zu überzeugen.
Das erste Gold, das man im neuen Schmuckwerk in der Wiener Straße in die Hände gelegt bekommt, ist sogar essbar. Schokolade verpackt als „Goldbarren“, zur Feier der Eröffnung. Seit 16. Oktober glänzt und glitzert es in dem ebenerdigen Altbau an allen Ecken. Auch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner wollte sich die Neueröffnung nicht entgehen lassen. „Ein wunderschönes Handwerk, das nie von der KI ersetzt werden kann“, stellt sie fest. Valentin präsentiert „frisch“ geschmiedete Eheringe: Ein Set mit blauen Elementen und Schneeflocke, für eine Hochzeit im Winter. Ein anderes aus Rotgold, passend zum Herbst.
Immer weniger Goldschmiede
Man muss aber nicht heiraten, um handgefertigten Schmuck zu kaufen. Das weiß auch die Landeschefin, die bei ihrem Besuch schon das eine oder andere Christkindl-Geschenk entdeckte. „Wir haben durchaus gute Kontakte zum Christkind“, lacht Besitzer Edwin. Bis dahin ist es der von außen glamourös wirkende Beruf aber pure Knochenarbeit. „Deshalb hören auch viele auf nach der Goldschmied-Ausbildung“, bedauert Valentin, der bald den Meister abschließt. „In ganz Niederösterreich gibt es nur noch 48 Schmuckgeschäfte wie unseres“, so sein Vater. Umso wichtiger sei es, das Handwerk am Leben zu halten, sind sich beide einig.
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