Kleiner Fuchs, große Rettung: Beim Arbö in Ludersdorf (Steiermark) fiel am Sonntag ein Fuchs in einen Bewässerungsteich. Zum Glück war die Feuerwehr rasch zur Stelle und brachte das Fellknäuel in Sicherheit.
Ein etwas ungewöhnlicher Einsatz beschäftigte die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Ludersdorf Sonntagmorgen gegen 7 Uhr beim ARBÖ-Fahrsicherheitszentrum. Ein Fuchs war in den Bewässerungsteich gestürzt und schaffte es aus eigener Kraft nicht mehr ans Ufer.
Offenbar hatte sich der pelzige Schwimmer etwas überschätzt – denn nach mehreren unfreiwilligen Schwimmrunden war der kleine Kerl bereits sichtlich geschwächt und völlig erschöpft.
Mit einer Leiter und großen Fangnetzen konnten die Feuerwehrleute den Fuchs schließlich schonend und tiergerecht aus seiner misslichen Lage befreien. Dabei standen sie in ständigem Kontakt mit dem Tierarzt und hielten auch Rücksprache mit dem Veterinär des Bereichsfeuerwehrverbandes.
Fuchs blieb unverletzt
Anschließend verständigten die Retter die örtliche Jägerschaft. Die Jäger kamen mit einer geeigneten Transportbox, in der sich der erschöpfte Waldbewohner erst einmal in Ruhe erholen konnte. Die gute Nachricht: Der vierbeinige Badegast blieb unverletzt und konnte später wieder in die freie Wildbahn entlassen werden – natürlich an einem sicheren Ort, weit weg von seiner unfreiwilligen Schwimmtour.
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