Lachhafte KI. Darf man sich über KI lustig machen? Grundsätzlich ist das Thema Künstliche Intelligenz außerordentlich ernst zu nehmen. Sie überrollt uns, sie hilft uns, wir müssen aber ganz besonders im Auge behalten, was sie macht, was sie mit uns macht. Und wir dürfen darüber lachen, wenn sie Unfug liefert. Genau das passiert – zumindest bisher – noch häufig. Gerade erst haben die „Krone“-Kollegen aus Vorarlberg über die Absurditäten berichtet, welche ihre neue „amtliche“ Landes-KI liefert. Diese sorgt für viel Häme und Spott, weil da unter anderem der Alt-Landeshauptmann Herbert Sausgruber von der ÖVP zum Freiheitlichen gemacht wird. Eine aktuelle ÖVP-Landesrätin wird von der KI von der Schwarzen zur Roten. Nicht nur die zahlreichen Fehler, die das System liefert, werden in Vorarlberg kritisiert, sondern auch der Umstand, dass dabei auf ein chinesisches Sprachmodell zurückgegriffen wird, während der Bund auf europäische Modelle setzt. Ob das der (künstlichen) Weisheit letzter Schluss ist?
Schluss mit Lustig! Nicht nur in Vorarlberg sorgt die KI für Lacher. Auch die Künstliche Intelligenz, die im Bund im Einsatz ist, blamiert sich, wie wir heute in der „Krone“ berichten. „GovGPT“ vermeldet Karl Nehammer als Bundeskanzler, eine „Eva Kocher“ soll Justizministerin sein, Karin Kneissl Innenministerin. Seit Juli wird die vor Fehlern nur so strotzende Regierungs-KI ausgerollt, mittlerweile auch für die Justiz, um die wegen Personalmangels protestierenden Richter und Staatsanwälte zu beruhigen. Wenn da ähnliche Fehler passieren wie bei der Künstlichen Intelligenz aus dem Kanzleramt – dann ist allerdings Schluss mit Lustig.
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