Die drei Auftaktspiele der 12. Salzburger Liga-Runde brachten erlösende Siege für ein Vereinsduo vom Wallersee. Henndorf siegte erstmals daheim, verpatzte Thalgau das Debüt der Interimstrainer. Neumarkt gewann derweil das Kellerduell in Schwarzach. Nur bei Berndorf gegen Bürmoosgab es keinen Sieger.
Aller guten Dinge sind sechs, dachte man sich bei Henndorf. Denn nach fünf sieglosen Auftritten daheim verpatzte man Thalgau just das Debüt der Interimstrainer Doschko-Lampel-Tomsits und feierte mit 4:1 den ersten Sieg vor eigener Kulisse. „Es war ein bisschen ein Wackelstart, aber nach 20 Minuten hatten wir die Partie im Griff“, meinte der siegreiche Coach Thomas Höltschl. Einzig bitter: Der erst von einem Kreuzbandriss genesene Heimkehrer Max Grössinger schied erneut verletzt aus. „Hoffen wir einmal das Beste“, blieb der Trainer vorsichtig zuversichtlich.
Zwei Ausschlüsse im Kellerderby
Der weil feierte Neumarkt im Kellerduell in Schwarzach einen erlösenden 3:1-Sieg, bei dem Atiabou doppelt traf. „Am Ende kann es 5:2 auch ausgehen. Das war enorm wichtig für den Kopf“, atmete Obmann Michael Thalhammer durch. Unnötig: Im Finish sah der kurz zuvor eingetauschte Harbas wegen Tätlichkeit Rot. Auf der Gegenseite kassierte Trainer Mario Krimbacher im Nachgang die Ampelkarte wegen Kritik.
Einzig in Berndorf blieb die Erlösung aus. Just der Bürmooser Holzmann lenkte den Ball nach Peterka-Hereingabe unglücklich zum 0:1 ins Netz. Nach Einwurf schloss aber Jonas Illek – der nächste Mann mit Bürmoos-Vergangenheit – sehenswert ab. Aufs erneute Gegentor, bei dem Urban als Überraschungszehner einen feinen Spielzug abschloss, antwortete Rösslhuber per Seitfallzieher nach Ecke.
Nach der Pause hielt erst Berndorf-Goalie Wagner den Punkt fest, hielt einen Elfer und lenkte einen scharfen Ball an die Latte. Auf der Gegenseite vergab der Aufsteiger, wo Raphael Baier mit muskulären Problemen ausschied, dann drei Matchbälle auf den Sieg. „Für uns ist das aber ein Bonuspunkt“, betonte Sportchef Werner Baier. Bürmoos-Coach Valentino Jovic meinte: „Es hätten beide gewinnen können. Von daher geht das Remis in Ordnung.“
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