Um 13 Prozent weniger Firmenpleiten, dafür 13 Prozent mehr Konkurse bei Privaten: 318 Salzburger gingen heuer in Insolvenz, heißt es in der Bilanz des Alpenländischen Kreditorenverbands über die ersten drei Quartale des heurigen Jahres. Die größte Pleite war das „Goldeck“-Hotelprojekt in der Altstadt mit 31 Millionen Euro Minus.
In den ersten neun Monaten des heurigen Jahres wurden in Salzburg 146 Firmeninsolvenzen eröffnet. Das sind um 13,1 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Schulden der betroffenen Unternehmen stiegen dennoch um knapp 20 Prozent auf 148,6 Millionen Euro. Besonders häufig traf es die Baubranche (29 Pleiten) sowie Gastronomie und Hotellerie (28 Insolvenzen). Insgesamt waren 623 Beschäftigte betroffen. Die größte Firmenpleite nach Schuldenhöhe betraf die „Am Goldeck GmbH“ samt gleichnamigem Hotelprojekt mit 31,62 Millionen Euro Verbindlichkeiten.
Anders sieht es bei den Privatkonkursen aus: Ihre Zahl stieg um 12,37 Prozent auf 318 Fälle. Die Schulden summieren sich auf 40,66 Millionen Euro. Im Schnitt standen die Betroffenen mit rund 127.800 Euro in der Kreide. Das geht aus der aktuellen Insolvenzstatistik des Alpenländischen Kreditorenverbandes (AKV) hervor.
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