Die Stadt Seekirchen baut ihren Sonnenstrom immer weiter aus. Neben der großen Anlagen auf den Schulen kommen zwei weitere hinzu, die unter anderem die eigenen Stadtbusse mit Strom versorgen. Auch beim künftigen Hallenbad werden große Module installiert.
Salzburgs Gemeinden setzen immer mehr auf Sonnenstrom! Auch in der Flachgauer Bezirkshauptstadt Seekirchen sollen die Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung weiter ausgebaut werden.
Schon jetzt befindet sich eine große Anlage auf den Dächern von Volks- und Mittelschule. Derzeit wird der neue Wasserhochbehälter Hipping gebaut, der nicht nur die Wasserversorgung absichern soll. Dort entsteht eine weitere PV-Anlage mit 66 Kilowatt Peak (kWp). „Dazu möchten wir noch am Seniorenheim komplett neue Module installieren“, erklärt Bürgermeister Konrad Pieringer (ÖVP). Alle zusammen hätten dann eine Leistung von 800 kWp. Auch die Speicher sollen dementsprechend ausgebaut werden. „Wir haben bei der Schule gesehen, was es bringt, nur Vorteile“, sagt der Stadtchef. Mittlerweile werden die Stadtbusse mit eigener Energie geladen. Dazu mussten diese vorher an die andere Seite des Wallersees nach Neumarkt fahren. Diese leeren Kilometer werden gespart und auch der eigene Strom ist günstiger. Eingespeist wird übrigens in die Energiegemeinschaft Salzburger Seenland.
Eine weitere große Anlage mit bis zu 450 kWp könnte in den kommenden Jahren in Seekirchen hinzukommen. Diese ist am Dach des neuen Hallenbads geplant. „Das könnte die Betriebskosten wesentlich senken“, ist Pieringer überzeugt. Jede Einsparung hilft den beteiligten Gemeinden. Denn diese müssen sich den jährlichen Abgang des Bades aufteilen.
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