Tränenreicher Abschied

„Das waren irgendwie auch meine eigenen Buam“

Sport
13.10.2026 12:00

Jahrzehntelang war sie als „Mama für alle“ bei Fußballverein Bürmoos bekannt, jetzt legte Pensionistin Renate Maxa ihr Amt nieder. Die 82-Jährige hatte rund 40 Jahre in der Kantine gearbeitet und vergoss bei ihrem feierlichen Abschied auch ein paar Tränen. 

Der 6:2-Heimsieg gegen die Seekirchen Juniors hatte am Samstag nichts damit zu tun, dass die wohl treueste Seele des SV Bürmoos eine Explosion der Emotionen erlebte.

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Das waren einfach alles tolle Jungs und irgendwie auch meine Buam. Die kenne ich teilweise aus Kindheitstagen.

Renate MAXA, ehemalige Kantineurin des SV Bürmoos

Nach insgesamt 40 Jahren im Verein schmiss Renate Maxa im Anschluss an die Partie in der Salzburger Liga endgültig das Handtuch. Spieler und Klubfunktionäre würdigten die 82-Jährige mit einem Spalier und einer Laola-Welle. „Da hatte ich am Ende Tränen in den Augen“, erzählte die Pensionistin gerührt.

Zum Abschied gab‘s noch ein Gruppenfoto mit dem SV Bürmoos.
Zum Abschied gab‘s noch ein Gruppenfoto mit dem SV Bürmoos.(Bild: zVg)

Kantineurin war immer Fan des SV Bürmoos
„Das waren einfach alles tolle Jungs und irgendwie auch meine Buam. Die kenne ich teilweise aus Kindheitstagen“, erklärte Maxa, für die der Sportverein ein fester Bestandteil ihres Lebens war. Als ihr Mann in den 80er-Jahren als Platzwart aktiv war, übernahm sie die Kantine und verbrachte viele Wochenenden am Sportplatz. „Wir waren immer Fans. Dass ich das mit meinem Mann machen konnte, war ein echtes Highlight für mich. Ich war eine strenge, aber ich wurde von allen akzeptiert. Nun geht es aber nicht mehr“, erklärt die sogenannte „Mama für alle“.

Grund für ihren wohlverdienten Abgang sei unter anderem die Gesundheit. Aufgrund eines Sturzes im Frühjahr brach sie sich den Oberschenkelhals und bekam eine neue Hüfte. Der Klub sei darauf aber vorbereitet gewesen. Gute Lösung gefunden“Ich bin froh, dass wir eine Lösung gefunden haben“, ist Maxa überzeugt, dass sich die Kulinarik auch künftig sehen lassen kann. Und wenn es doch mal brennt, wird Maxa nicht weit sein. Zum Abschied gab’s ein Abo auf Lebenszeit.

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