Nur eine Niederlage aus fünf Partien musste Eishockey-Zweitligist Zell am See in der laufenden Spielzeit in der Alps Hockey League einstecken. Bedanken können sie die Pinzgauer dabei auch bei Zan Jezovsek. Der slowenische Neuzugang im Sturm kam erst im Sommer in den Pinzgau und lieferte sofort ab. Mit der „Krone“ sprach der 29-Jährige über seine erste Zeit in Zell sowie über seine Zukunftspläne.
Die Lebensversicherung der Zeller Eisbären hört auf den Namen Zan Jezovsek. Der 29-jährige Slowene wechselte im Sommer vom bayerischen Drittligisten Lindau in den Pinzgau und schlug sofort ein. In den ersten fünf Ligapartien netzte der Stürmer sechsmal ein und legte vier weitere Treffer vor. „Ich habe mich schnell an die neue Umgebung gewöhnt und möchte der Mannschaft immer bestmöglich helfen. Ich denke, das gelingt mir derzeit ganz gut“, erzählte der zweifache Familienvater im Gespräch mit der „Krone“.
Ich bin aggressiv, immer gefährlich für das gegnerische Tor und ein guter Schütze.
Zan JEZOVSEK, EK Zeller Eisbären
So wie er sich selbst als Spieler einschätzt, liefert er also auch ab. „Ich bin aggressiv, immer gefährlich für das gegnerische Tor und ein guter Schütze“, beschrieb sich der slowenische Nationalspieler. Der neben dem Eis nicht nur die Papa-Rolle bestens ausfüllt, sondern eigentlich ein ganz ruhiger Typ ist. „Ich bin ein zurückhaltender Mensch, ruhe mich gerne aus und verbringe viel Zeit mit der Familie“, ist der Linksschütze privat kaum wieder zu erkennen.
Tore sollen bei Karriere helfen
Seine bislang starken Auftritte im Trikot der Blau-Gelben sollen ihn in seiner Laufbahn noch weiter nach oben katapultieren. „Ich möchte die Saison mit Zell am See erfolgreich abschließen und hoffe, dass mir die Tore und Vorlagen Möglichkeiten für eine bessere Liga eröffnen“, ist der in Celje geborene Flügelflitzer zuversichtlich.
Auswärtshürde in Italien wartet
Auch heute will Jezovsek mit seinen Eisbären wieder abliefern. Nach dem 6:1-Derbysieg gegen Kitzbühel – die heute auf die RB Juniors treffen – geht es für den Titelfavoriten der Alps Hockey League nach Südtirol. Genauer gesagt nach Neumarkt. „Dort haben wir uns zuletzt schwer getan“, warnt Eisbär Timo Pallierer.
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