Achter Spieltag in der österreichischen Bundesliga: Der amtierende Meister LASK trifft im Topspiel auf den Tabellenführer SK Rapid. Wir berichten ab 17 Uhr live – siehe Ticker unten.
Hier der Liveticker:
Beim LASK kam zuletzt etwas Sand ins Getriebe. Der enorme Schwung mit fünf Liga-„Dreiern“ en suite und dem „Wunder von Linz“ in der Champions-League-Quali gegen Celtic Glasgow wurde etwas gebremst. Erst das 0:1 bei AEK Athen in der Königsklasse, dann das 1:2 bei Sturm Graz, schließlich ein 3:3 nach 2:0-Pausenführung in Hartberg. Trainer Dietmar Kühbauer war danach wortkarg, hat seine Sprache aber wieder gefunden. Auf sein Team warten gleich zwei Schlager en suite. Erst gegen Rapid, drei Tage später wieder auf der Gugl gegen Liverpool. Fokussierungsprobleme ortete er bei seinen Kickern keine. „Wenn es einer nicht wegschieben kann, ist er im falschen Film. Nach dem Spiel sollen sie über Liverpool reden. Rapid ist genauso wichtig“, stellte der Burgenländer klar.
Adeniran ist zurück
Immerhin hat er nach überstandenem Jochbeinbruch wieder Stürmer Samuel Adeniran zurück und damit vorne ein „Luxusproblem“, wie er betonte. Der Respekt vor Grün-Weiß ist jedenfalls groß. „Sie sind im Flow, haben den besten Start seit Jahrzehnten. Das macht sie gefährlich, weil sie mit einem riesen Selbstvertrauen kommen“, meinte Kühbauer. Tatsächlich ist die Rapid-Brust denkbar breit. Sechs Siege in den ersten sieben Ligapartien gelangen zuletzt vor 39 Jahren. In 16 Saisonpflichtspielen gab es 13 Siege und mit dem 1:5 gegen Salzburg nur eine Niederlage. „Ich glaube, dass wir selbstbewusst in die Partie reingehen können“, meinte Stürmer Ercan Kara.
Rapid noch ohne Sieg in Linzer Arena
Beim LASK war zuletzt allerdings wenig zu holen. In sieben Anläufen seit Eröffnung der neuen Linzer Arena gab es bisher keinen Sieg und am 28. Juli 2023 mit einem 1:1 nur einen Punkt. Zuletzt im Mai ein 1:3 nach 1:0-Führung. „Wir sind jetzt ein Team mit mehr Glauben an die Spieler, die wir haben“, sagte Trainer Johannes Hoff Thorup, der mit Jakob Schöller einen zuletzt verletzten Innenverteidiger zurück hat. Der Däne ist überzeugt, dass sein Kollektiv in der Pause einen weiteren Schritt gemacht hat. „Einer der Gründe (für den Erfolg, Anm.) ist, dass wir mehr Zeit miteinander hatten. Nicht, weil wir große Änderungen beim Personal gemacht haben; viele kleine Trainingseinheiten mit einer klaren Idee von Tag eins an. Und jetzt ernten wir die Früchte.“
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
Hinweis in eigener Sache: Schon bald erwartet Sie auf krone.at ein rundum erneuerter Forenbereich mit vielen neuen Features! Mehr Informationen finden Sie hier.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.