Fr, 19. Oktober 2018

Pilot vorgeführt

25.12.2014 08:18

Verwirrung um abgeschossenen jordanischen Kampfjet

Die US-Armee hat Berichte dementiert, wonach ein jordanischer Kampfjet der internationalen Anti-IS-Koalition von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien abgeschossen worden sein soll. Es gebe "klare Beweise", die zeigten, dass der IS entgegen seinen Behauptungen das Flugzeug nicht getroffen habe, erklärte das für die US-Einsätze im Nahen Osten zuständige Militärkommando CENTCOM am Mittwoch.

In der Mitteilung wurden keine Angaben zu der möglichen Absturzursache des Jets gemacht. Zugleich verurteilte CENTCOM-Kommandant Lloyd Austin die Gefangennahme des jordanischen Piloten durch den IS.

Mechanisches Problem oder feindliches Feuer?
Bereits zuvor hatte ein US-Behördenvertreter in Washington der Nachrichtenagentur AFP gegenüber erklärt, dass derzeit die Untersuchungen zur Absturzursache liefen. "Es ist nicht klar, ob das Flugzeug ein mechanisches Problem hatte oder von feindlichem Feuer getroffen wurde." Zweifellos sei aber der jordanische Pilot gefangen genommen worden, bestätigte er.

Kurz nach dem Absturz hatten jordanische Militärkreise und die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtet, dass der Kampfjet bei der syrischen Stadt Rakka abgeschossen und ein Pilot vom IS als Geisel genommen worden sei.

US wollen bei Befreiung des jordanischen Piloten helfen
Jordanien beteiligt sich außer den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien und Bahrain an den von den USA koordinierten Luftschlägen gegen den IS in Syrien. Die jordanischen Piloten hätten einen außergewöhnlich guten Einsatz gezeigt, heißt es in der CENTCOM-Erklärung. Die USA unterstützten die Bemühungen, den gefangen genommenen Piloten wohlbehalten zurückzuholen.

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