Premiere beim Salzburger ÖGB: Mit Petra Berger-Ratley übernimmt erstmals eine Frau den Landesvorsitz der Gewerkschaft. Sie folgt auf SPÖ-Chef und Arbeiterkammer-Präsident Peter Eder, der seine Funktion zurückgelegt hat. Inhaltlich setzt die neue Vorsitzende vor allem auf Entlastung bei Teuerung, Wohnen und Einkommen.
Mit der Übernahme der Salzburger SPÖ war für Peter Eder klar, dass er der Gewerkschaft nicht mehr vorsitzen werde. Nun ist der Wechsel vollzogen: Petra Berger-Ratley übernimmt die Führung des Salzburger ÖGB.
Der Landesvorstand bestellte sie am Mittwoch zur geschäftsführenden Vorsitzenden, nachdem Eder den Rücktritt erklärt hatte. Berger-Ratley verfügt über lange Gewerkschaftserfahrung: Seit 1998 ist sie in der Personalvertretung der Stadt Salzburg tätig, seit 2017 führt sie die Landesorganisation der younion und ist Landesfrauenvorsitzende im ÖGB.
Künftig will sie den Schwerpunkt auf die hohen Lebenshaltungskosten legen. Im Fokus stehen leistbares Wohnen, Einkommen und Entlastungen für Arbeitnehmer. Eder zieht sich aus der Gewerkschaftsarbeit nicht vollständig zurück. Als AK-Präsident soll er weiterhin eng mit dem ÖGB zusammenarbeiten.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.