Weststeirischer Familienvater wurde aus Spital entlassen, Ärzte können nichts mehr für ihn tun. Aber es ist ihm wichtig, sich bei den vielen mitfühlenden „Krone“-Lesern zu bedanken.
„Da werden unsere Alltagsprobleme im Vergleich sehr klein“ – das war eine der vielen mitfühlenden Reaktionen auf das Schicksal eines erst 34 Jahre alten Familienvater. Wie wahr.
Wir haben über den Leidensweg von Gerald G. berichtet. Noch nicht lange ist es her, da war er passionierter Familienvater, begeisterter Feuerwehrmann, engagierter Tierschützer. Seither ist viel passiert. Ein Tumor, Therapien, heftige Eingriffe wie eine OP im Gehirn bei vollem Bewusstsein. Epileptische Anfälle, Schlaganfall. Gerade noch war er auf der Palliativstation im Krankenhaus. Jetzt ist er zuhause. Zum Sterben, wie er selbst bitter sagt.
„Man kann nichts mehr für mich tun“, sagt er, so gefasst wie möglich. „Auch nichts herausoperieren, weil mein Gehirn eine einzige Krebsmasse ist.“ Nachsatz, der zu Tränen rührt: „Ich hoffe nur, dass ich ohne Schmerzen einschlafen kann.“ Und, sagt der frühere Lkw-Fahrer: „Ich tät so gerne noch einmal in einem Laster mitfahren.“
Man kann nichts mehr für mich tun
Der Familienvater ist verzweifelt
Er ist jetzt zuhause – im ersten Stock des Hauses. Denn von dort kommt er, der mittlerweile im Rollstuhl sitzt und blind ist, nicht mehr herunter. Der Treppenlift ist bestellt, aber noch nicht geliefert.
Auch für diesen Lift haben „Krone“-Leser so empathisch gespendet. „Ich hoffe, ich erlebe ihn noch“, sagt der Familienvater traurig. „Sonst brauchen eh dringend meine Frau und meine Tochter das gespendete Geld. Sie haben genug mitgemacht, nicht nur menschlich, wir hatten auch ernsthafte finanzielle Probleme.“ Denn zuletzt bekam der Mann nur Pflegestufe 3. Therapien und Heilbehelfe schlagen sich mit riesigen Summen zu Buche.
„Ich möchte den ,Krone’-Lesern aus ganzem Herzen danken“, sagt Gerald.
Vielleicht möchten Sie auch noch unterstützen. Verein „Krone-Leser helfen-Stmk.“, AT 15 2081 5000 4456 9523, KW Familienvater
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