Bis 7. Oktober zeigt sich der Herbst von seiner freundlichen Seite. Danach könnte sich das allerdings schlagartig ändern. Ein Meteorologe sagt: Der 8. Oktober könnte in Teilen des Landes vielleicht sogar schon den ersten Schnee bringen ...
„Seit Tagen ist es spätsommerlich warm und das im September“, so der Meteorologe Gerhard Hohenwarter in einem Video auf Instagram. Der Grund dafür ist ein kräftiges Hoch, das sich jetzt langsam nach Skandinavien und Finnland zurückzieht. Ein Tief bei Island transportiert indes warme Luft nach Österreich.
„Schüttet wie aus Kübeln“
Auf der Rückseite des Tiefs strömt kühlere Luft nach Süden. Gleichzeitig bringt ein weiteres Tief über Osteuropa feuchte und kalte Luft in Richtung östliches Mittelmeer. Diese Bedingungen sorgen aktuell am warmen Mittelmeer in Südfrankreich und bei Kreta für heftige Niederschläge. „Auch dort schüttet es in den nächsten Tagen wie aus Kübeln“, so der Wetterexperte. Die „Krone“ berichtete über die extreme Wetterlage auf Kreta.
Bandbreite „riesengroß“
Bis zum 7. Oktober soll sich die derzeitige Wetterlage relativ stabil halten. „Und dann ist die große Frage: Was passiert am 8. Oktober?“ Die Bandbreite der Möglichkeiten sei sowohl bei den Niederschlägen als auch bei der Temperatur „riesengroß“.
Im Süden bereits Möglichkeit von Schnee
Noch größer ist die Unsicherheit im Süden von Österreich. In einer Höhe von 1500 Metern könne die Temperatur bereits auf null Grad abkühlen. Das könne dann „sogar schon Schnee bis weit herunter“ bedeuten, so Hohenwarter.
Meteorologe warnt: Prognose unsicher
Die Vorhersage könne sich bis dahin jedoch noch stark verändern. Der Meteorologe warnte: „Morgen schauen die Karten schon wieder anders aus. Langer Rede kurzer Sinn: Bis 7. Oktober können wir sagen, was passiert. Danach ist eine Vorhersage im Moment nicht möglich.“
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