Tullnerfelder Autor David Thaller veröffentlicht bereits sein zweites Kinderbuch. Das Schreiben sieht er als schönen Ausgleich zum Berufsalltag.
Ein gewöhnlicher Tag in Niederösterreich verwandelt sich für die achtjährige Charlotte und ihre treue Katze „Princi“ in einen unvergesslichen Wettlauf gegen die Zeit. Alles beginnt mit einer zufälligen Entdeckung in einem alten Holzschuppen... So beginnt das erste Kinderbuch von David Thaller, am 1. Oktober veröffentlichte er nun den zweiten Band zu „Charlottes abenteuerliche Entdeckungen“.
Genannt „Das Labyrinth unter dem Tullnerfeld“, geraten in der zweiten Geschichte drei Kinder im Tullnerfeld in ein Abenteuer, als sie ein uraltes Geheimnis entdecken. Mithilfe von Logik, Technik und Musik müssen sie schließlich ein unterirdisches Tunnelsystem vor skrupellosen Frequenz-Räubern schützen. Hauptberuflich eigentlich in der Logistik tätig, hat Thaller vor Kurzem seine Leidenschaft fürs Schreiben entdeckt – nicht zuletzt dank seiner Tochter. „Als Vater merkt man erst, wie rasend schnell die Zeit vergeht“, erzählt er. Er wollte ihr etwas Bleibendes mitgeben: eine Geschichte über Mut, Neugier und Zusammenhalt. Aus der Idee wurde das erste Buch – und daraus nun eine ganze Kinderbuchreihe.
„Das ist verdammt schwer“
Kinder heutzutage zum Lesen zu motivieren, sei verdammt schwer in Zeiten von Smartphone, Kurzvideos und Co. „Druck sollte man ihnen nicht machen“, sagt der Autor. Sehr packend für Kinder sind Geschichten, die direkt in der Region spielen. Auch Charlottes Abenteuer-Geschichten spielen daher Tullnerfeld, dort, wo der Kinderbuchautor selbst lebt. Wenn die Handlung zu zäh ist, ist das Buch schnell weggelegt. „Kinder brauchen Themen aus ihrer Lebenswelt, ein bisschen Tempo und Figuren, in denen sie sich wiedererkennen“, betont er. Wenn dieses „Kino im Kopf“ einmal anspringe, lesen Kinder meistens von ganz alleine weiter.
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