Eine Kundmachung der Bezirkshauptmannschaft Dornbirn zeigt, was in und rund um den neuen Möbelriesen-Standort in Dornbirn (Vorarlberg) bald laufen könnte.
Was wird der neue Ikea in Dornbirn bieten, wie viele Menschen werden dort arbeiten, wie werden die Öffnungszeiten gestaltet und wie oft fahren dann Lkw vor, um ihre Lieferungen abzuwickeln? All das lässt sich aus einer aktuellen Kundmachung der Bezirkshauptmannschaft Dornbirn herauslesen, wie der ORF berichtet:
Die Verkaufsfläche beträgt insgesamt 8.484 Quadratmeter – verteilt auf ein Unter- und vier Obergeschoße. Am gesamten Areal Platz finden müssen Lager, Eingangshalle, Restaurant, Technik, Ausstellungsfläche, Büros und Parkplätze. Vorgesehen sind insgesamt 307 Stellplätze für mehrspurige und 28 Plätze für einspurige Fahrzeuge. Angefahren werden kann der Standort ausschließlich über die Gemeindestraße „Oberer Gleggenweg“, die zwischen Ikea und Metro verläuft. Eine Anbindung an das Öffinetz ist vorgesehen.
180 Jobs bei Ikea
Am Laufen gehalten werden soll der Betrieb von 180 Angestellten, etwa im Verkauf wie auch in der Gastronomie und in der Technik. An Spitzentagen werden bis zu 80 Personen gleichzeitig vor Ort sein. Um die Immobilie vor Hitze zu schützen, bekommt sie eine zusätzliche Außenhülle aus Holz.
Lkw-Fahrten
Ein heikles Thema sind die Anlieferungen durch Laster: Geplant sind diesbezüglich maximal 14 Anlieferungen pro Tag zwischen 6 Uhr morgens und 22 Uhr. Zwischen 4 und 6 Uhr morgens können noch zwei Anlieferungsfahrten dazukommen. Für die Gastro werden zwei zusätzliche Fahrten eingeplant. Abtransporte durch Kleinlaster sind mit maximal sechs Fahrten pro Tag vorgesehen. Das schwedische Unternehmen investiert am Standort insgesamt 65 Millionen Euro.
Verhandelt wird über die einzelnen Punkte dann noch am 4. November ab 10 Uhr im benachbarten Panoramahaus Dornbirn.
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