Zu einer Kollision der besonderen Art kam es am Mittwoch am Bodensee-Airport im deutschen Friedrichshafen, nur wenige Kilometer von Vorarlberg entfernt: Dort krachten eine Boeing und ein Flugzeug der Flughafenfeuerwehr zusammen. Aus dem Flug in die Türkei wurde vorerst nichts.
Eigentlich hätte die Boeing 737 Max 8 der Fluglinie Corendon Airlines am Mittwochabend vom deutschen Friedrichshafen in Richtung Antalya in der Türkei abheben sollen. Doch daraus wurde nichts. Als der Pilot die Maschine nämlich aufs Startfeld rollen ließ, stieß diese mit einem Flugzeug der Flughafenfeuerwehr zusammen.
Wie es genau zu dem Unfall kam und wer welches Verkehrsmittel wohin gelenkt hat, ist derzeit noch Gegenstand von Ermittlungen.
Fest steht jedenfalls, dass die linke Flügelspitze des Corendon-Fliegers durch den Crash demoliert wurde. An ein Abheben war da nicht mehr zu denken. An Bord der Maschine saß auch eine Influencerin – sie berichtete unmittelbar nach dem Vorfall von ihren Erlebnissen.
Erst rund fünf Stunden nach dem geplanten Abflug konnten die Passagiere tatsächlich in Richtung Türkei abheben – in einer Maschine, die extra aus Düsseldorf kam. Verletzt wurde durch den Vorfall zum Glück niemand, die gestrandeten Passagiere wurden zudem in der Wartezeit gut versorgt.
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