Fast 1,5 Stunden mehr
14 Monate: Wichtige deutsche Bahnstrecke gesperrt
Ab Freitag, 2. Oktober beginnen auf einer der meistbefahrenen deutschen Bahnstrecken große Sanierungsarbeiten. Die Strecke zwischen Berlin und Hannover wird damit für 14 Monate gesperrt. Züge werden umgeleitet und brauchen fast eineinhalb Stunden länger.
Grund für die Sperre ist die umfassende Sanierung der Strecke zwischen Hannover und Berlin. Hunderte Kilometer Weichen, Gleise und Oberleitungen werden erneuert, ebenso rund zwei Dutzend Bahnhöfe modernisiert, wie die Bahn mitteilte. Besonders aufwendig dürfte wohl die Erneuerung von mehr als 50 Kilometer fester Betonfahrbahn rund um die Stadt Stendal in Sachsen-Anhalt werden.
80 Minuten mehr Fahrzeit
Alle Fernzüge werden während dieser Zeit über Braunschweig und Magdeburg umgeleitet und brauchen rund 80 Minuten länger. Das betrifft auch sämtliche Verbindungen zwischen Berlin und Nordrhein-Westfalen, die regulär über Hannover fahren.
Bahn: „Reisende bleiben mobil“
Im Regionalverkehr müssen Pendlerinnen und Pendler vielerorts auf Ersatzbusse ausweichen. Die Bahn versprach in einem Statement: „Reisende bleiben mobil – dank Umleitungen im Fernverkehr und umfangreichem Ersatzverkehr.“ Besondere Einschränkungen gibt es für Fahrgäste von und nach Wolfsburg, wo mindestens bis Ende des Jahres kein Fernzug mehr halten wird.
Täglich fast 500 Züge auf Strecke
Der nun gesperrte Abschnitt gehört laut Deutscher Bahn zur „wichtigsten Verbindung zwischen Berlin und Nordrhein-Westfalen“. Täglich fahren dort mehr als 400 Züge des Nah- und Fernverkehrs sowie rund 90 Güterzüge.

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