Der Auftakt der ABA League musste aufgrund von plötzlichen Schiedsrichterforderungen kurzfristig verschoben werden. Somit startet der BC Vienna heute (17 Uhr) mit einem Heimspiel gegen Cluj in die Adriatische Basketballliga. In der heimischen Bundesliga läuft es noch nicht ganz nach Wunsch – dort setzte es bislang zwei Niederlagen. Allerdings soll es noch Verstärkungen geben – aber sicher nicht aus dem ABA-Team.
Der Terminkalender des BC Vienna war zuletzt nicht gerade voll – seit 17 Tagen hat man kein Pflichtspiel mehr in den Beinen. In der letzten Partie musste man sich in der Champions League gegen Promitheas Patras knapp geschlagen geben. Das ist aber längst aus den Gedanken gelöscht.
Mit knapp einer Woche Verspätung trifft man in der Adriatischen Basketballliga (ABA) statt auswärts auf Dubai nun daheim auf den rumänischen Vertreter Cluj (BC Vienna Arena, 17 Uhr). Die Truppe von Trainer Dragan Bajić ist für das nächste Abenteuer gerüstet: „Cluj ist ein hervorragendes Team. Es erwartet uns eine sehr anspruchsvolle und interessante Aufgabe. Mit Konzentration und Kampfgeist können wir ein positives Ergebnis erreichen.“
Neuer Weg mit jungen Wilden
Einen neuen Weg geht man bei den Wienern in der heimischen Bundesliga, wo ab sofort die jungen Wilden auf Korbjagd gehen. In den ersten beiden Runden setzte es gegen Traiskirchen (37:122) und Oberwart (58:114) bereits zwei deutliche Niederlagen. „Es ist natürlich auch eine Entwicklungssache. Die Spieler brauchen Zeit, kommen direkt aus dem Nachwuchs und spielen erstmals gegen Männer“, erklärt der Ex-Profi und heutige geschäftsführende BC-Vorstand Stjepan Stazić.
Bei den übrigen Bundesligaklubs machen sich mit Blick auf den Kader der Hauptstädter jedoch Sorgenfalten breit – man befürchtet punktuelle Verstärkungen aus der ABA-Truppe. Stazić kann diese Ängste allerdings nehmen: „Wir geben in der Bundesliga den jungen Talenten die Chance, sich zu entwickeln. Es werden wohl noch ein, zwei Verstärkungen kommen, aber keiner aus der ABA-Liga, das steht fest. Wir haben uns für diesen Weg entschieden und werden diesen auch weitergehen.“
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