Bald wird wieder an der Uhr gedreht: Während sich manche freuen, eine Stunde länger im Bett bleiben zu können, bringt es andere kurzzeitig aus dem Gleichgewicht. Wer von der Zeitumstellung besonders betroffen ist und warum, erfahren Sie hier.
In der Nacht vom 24. auf den 25. Oktober endet die Sommerzeit, die Uhren werden um drei Uhr auf zwei Uhr zurückgestellt. Für viele eine Stunde mehr Schlaf – gerade am Wochenende eine Freude. Aber es gibt auch genügend Menschen, die unter der Zeitumstellung leiden.
Kinder, Ältere und Kranke leiden
Besonders Kinder und ältere Menschen sind besonders betroffen. Auch wenn die Uhren zurückgestellt sind, stehen Kinder meist zu ihrer gewohnten Zeit auf. Einige Tage Müdigkeit und schlechte Laune sind da keine Seltenheit. Ähnlich empfindlich ist die innere Uhr bei älteren Menschen, auch sie klagen oftmals vorübergehend über Schlafprobleme.
Wer ohnehin schon unter Einschlaf- oder Durchschlafproblemen leidet kann die Zeitumstellung zusätzlich als Belastung empfinden, wie Experten immer wieder betonen. Ähnliches gilt für Menschen mit psychischen Erkrankungen, wie Depressionen oder Angststörungen.
Die Umstellung auf die Winterzeit macht des Weiteren auch Personen mit Herz-Kreislauferkrankungen zu schaffen, die Veränderungen des biologischen Rhythmus stellt eine vorübergehende Belastung dar. Die Auswirkungen sind jedoch meist geringer als bei der Umstellung auf die Sommerzeit.
Jetlag vorbeugen
Generell kann ein Mini-Jetlag, eine Störung des inneren Schlaf-Wach-Rhythmus, allerdings jeden treffen. Wer vorbeugen will, kann den Schlafrhythmus schon ein paar Tage vor der Zeitumstellung anpassen. Dafür reicht es, drei bis fünf Tage zuvor immer schon zehn bis fünfzehn Minuten später ins Bett zu gehen. Auch viel Tageslicht, Bewegung und weniger Bildschirmlicht vor dem Schlafengehen sind wirksame Mittel gegen den Jetlag der Zeitumstellung.
Innere Uhr dreht sich langsamer
Warum macht auch nur eine Stunde Schlaf solch einen Unterschied für uns? Das liegt vor allem an unseren inneren Uhr. Die innere Uhr ist ein angeborener, etwa 24-stündiger Rhythmus im Körper, der den Wechsel von Schlaf, Hormonen und Stoffwechsel steuert. Während sich die Zeit sofort verändert, braucht die innere Uhr einige Tage, um sich mithilfe des Tageslichts neu einzustellen. Die typischen Anpassungsschwierigkeiten, wie verändertes Hungergefühl, Konzentrationsprobleme oder Gereiztheit, verschwinden dann wieder.
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