Niemand verletzt

Powerbank-Brand: Jet musste in Lyon notlanden

Ausland
27.09.2026 19:25
Porträt von krone.at
Von krone.at

Trotz der seit Anfang des Jahres verschärften Sicherheitsregeln für Powerbanks und E-Zigaretten kommt es nach wie vor zu gefährlichen Zwischenfällen in Passagierflugzeugen. Am Samstagabend musste ein Airbus A321 der Lufthansa außerplanmäßig in Lyon landen, weil eine Powerbank an Bord in Brand geraten war.

Der in Frankfurt gestartete Jet sollte eigentlich nach Lissabon fliegen. Doch aus Sicherheitsgründen entschieden sich die Piloten zu einer Landung in Frankreich. Die Powerbank eines Fluggastes hatte sich überhitzt und geriet im Bereich des Sitzes in Brand, wie der Sender RTL erklärte. Die Crew habe sofort reagiert und das brennende Gerät in eine sogenannte Lithium-Safe-Box gesteckt.

Dir Airbus mit 198 Passagieren und sechs Besatzungsmitgliedern an Bord landete sicher in Lyon. Die Reisenden wurden laut einem „Bild“-Bericht in Hotels in der Nähe untergebracht. Am Sonntag konnten die betroffenen Personen ihre Reise Richtung Lissabon mit anderen Flügen fortsetzen. Verletzt wurde bei dem Zwischenfall niemand.

Die neuen Regeln für Powerbanks
Powerbanks dürfen seit Jänner in allen Airlines der Lufthansa-Gruppe nicht mehr an Bord verwendet werden. Sie können zwar im Handgepäck mitgeführt werden, dürfen aber nur am Körper getragen, in der Sitztasche oder unter dem Sitz verstaut werden, nicht im Handgepäckfach über den Sitzen.

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