Jungbauern im Bild

Gesprächsthema in der 1000-Seelen-Gemeinde

Oberösterreich
27.09.2026 13:00

Ja dürfen die das? Zwei heimische Landwirte zeigten für den Jungbauernkalender 2027 ihre Körper. Und waren selbst über das Ergebnis überrascht. In ihren Heimatorten waren die Bilder natürlich schnell DAS Gesprächsthema.

Was bringt zwei Landwirte dazu, sich für einen Kalender auszuziehen? Bei Christian Kronberger (25) aus St. Konrad und Simon Kaiblinger (21) aus Alkoven war es vor allem die Lust auf etwas Neues. „Eigentlich hat mich mein Bruder dazu gebracht“, lacht Kronberger. Der 25-Jährige wohnt auf dem elterlichen Bio-Milchviehbetrieb nahe Gmunden. Rund 20 Milchkühe und 30 Rinder gehören zum Hof, den seine Mutter im Nebenerwerb führt. Selbst arbeitet Kronberger hauptberuflich im Maschinenbau, hilft aber nach Dienstschluss bei jeder Feld- und Wiesenarbeit mit.

Simon Kaiblinger (li.) ließ sich mit Küken ablichten
Simon Kaiblinger (li.) ließ sich mit Küken ablichten(Bild: Jungbauernkalender)

Viel Zeit im Fitnessstudio
„Seit wir bei uns im Ort ein Fitnessstudio haben, bin ich viel dort“, erzählt er. Für die nötige Motivation sorgte Bruder Florian. „Er hat immer geätzt: ,Du verschwendest so viel Zeit im Studio, dann sollte es sich wenigstens auszahlen.’ Das war dann tatsächlich ein Ansporn.“ Mit dem Ergebnis ist er zufrieden: „Da sind schon ein paar fesche Fotos dabei.“ Vor allem daheim sorgt der Kalender für Gesprächsstoff. „Ich war plötzlich das Gesprächsthema in unserer Metropole mit 1000 Einwohnern“, sagt er schmunzelnd.

Kronbergers Bekanntheitsgrad ist deutlich gestiegen.
Kronbergers Bekanntheitsgrad ist deutlich gestiegen.(Bild: Jungbauernkalender)

Ob der Auftritt seine Chancen bei Frauen verbessert habe? „Das weiß ich nicht. Aber mein Bekanntheitsgrad ist auf jeden Fall gestiegen.“ Auch Simon Kaiblinger aus Alkoven sieht die Sache entspannt. Der 21-Jährige wird einmal den elterlichen 26-Hektar-Ackerbaubetrieb übernehmen. Neben der Arbeit am Hof macht er eine Lehre zum Mechaniker.

Freundin begeistert
Seine Freundin sei vom Kalenderprojekt von Anfang an begeistert gewesen. „Sie bekommt natürlich einen Kalender, genauso wie meine Oma und Mama.“ Dass er einmal vor einer Kamera posieren würde, hätte er selbst nicht gedacht. Eine Karriere auf dem Laufsteg schließt er trotzdem aus. Ganz umsonst sei die Aktion aber nicht gewesen, findet der junge Landwirt. „So die Landwirtschaft positiv hervorzuheben, ist doch auch etwas Nettes.“

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