Geld ist aus:

Förderungen für „alte“ Speicher waren ruckzuck weg

Oberösterreich
27.09.2026 09:00

Die Nachfrage nach der Sonderförderung des Landes Oberösterreich für bereits verbaute PV-Speicher war so groß, dass auch die Verdopplung des Geldtopfes nicht ausreichte, um die Aktion – wie ursprünglich geplant – bis zum Ende des Jahres am Leben zu erhalten.

Ordentlich verschätzt hatte man sich wohl beim Land OÖ, wie groß der Andrang auf die Sonderförderung für das Nachrüsten von PV-Anlagen mit Speichern sein wird.

Nach 4000 Anträgen war Schluss
Hatte man im März begonnen, vor dem Jahr 2026 in Betrieb genommene Akku-Lösungen mit 150 Euro je Kilowattstunde Nennleistung zu unterstützen, wurden die zuerst veranschlagten vier Millionen Euro verdoppelt. Doch die sind auch schon wieder weg, und nach rund 4000 Anträgen können keine weiteren mehr eingebracht werden. Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner sieht die durchs Land „geschlossene Förderlücke“ – der Bund fördert nur Neuanlagen – als wichtiges Zeichen für die PV-Pioniere. Eine Neuauflage der Landesförderung wird es bis auf Weiteres aber nicht geben. Man will abwarten, wie der Bund künftig mit dem Thema Photovoltaik und Speicherlösungen umgeht.

Jede zweite Anlage hat Speicher
In Oberösterreich ist der Trend zur Erweiterung ungebrochen. Heuer betreffen 29 Prozent der Anträge eine Anlagen-Aufstockung. Knapp 6000 neue PV-Anlagen bzw. -Erweiterungen gingen ans Netz, inzwischen haben mehr als 45.000 private Sonnenstrom-Erzeuger – jede zweite PV-Anlage – einen Speicher. Der nächste Fördercall des Bundes ist übrigens am 8. Oktober um 17 Uhr – jener im Juli war übrigens nach 33 Sekunden ausgeschöpft gewesen.

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