Am 1. Oktober startet der Vorverkauf für die beliebte Tiroler Ganzjahreskarte. Im Vorjahr wurden 71.600 Kundinnen und Kunden gezählt. Die „Krone“ verlost zwei Tickets zum Saisonstart.
Das Freizeitticket ist eine Tiroler Erfolgsgeschichte, die seit 20 Jahren andauert. Gegründet als Freizeitticket Innsbruck, war der Geltungsbereich zunächst auf die Skigebiete Patscherkofel, Mutterer Alm und Nordkette beschränkt. Zudem war es eine reine Wintersaisonkarte.
Seither hat sich das Freizeitticket zu einer Ganzjahreskarte entwickelt und umfasst mittlerweile ein riesiges Angebot. Mit 71.600 verkauften Karten ist das Freizeitticket Tirol die meistverkaufte Freizeit-Verbundkarte Österreichs.
Aus einer Idee für leistbare Freizeitgestaltung ist eine echte Erfolgsgeschichte geworden.
Thomas Schroll, Initator und Vorsitzender des Freizeittickets
Starkes Netzwerk im Großraum Innsbruck
„Das Freizeitticket ist nicht mit dem Anspruch gestartet, möglichst schnell möglichst groß zu werden“, blickt Initiator Thomas Schroll zurück: „Im Mittelpunkt stand von Anfang an die Frage, wie wir den Menschen in Tirol ein attraktives und leistbares Freizeitangebot machen können. Dass sich daraus über 20 Jahre ein so starkes Netzwerk entwickelt hat, ist vor allem dem Vertrauen und der Bereitschaft unserer Partner zu verdanken“, sagt Schroll, bis heute Vorsitzender des Freizeittickets Tirol.
Überleben kleinerer Betriebe wird unterstützt
Regionale Verbundkarten ermöglichten Einheimischen und Vielfahrern einen kostengünstigen Zugang zum Wintersport. „Davon profitieren auch kleinere Skigebiete. Durch ihre Einbindung in regionale Verbundsysteme erhalten diese Standorte zusätzliche Nachfrage. Verbundtickets tragen dazu bei, dass Wintersport auch an kleineren Standorten möglich bleibt“, sagt Schroll.
„Krone“: Herr Schroll, das Freizeitticket feierte vor Kurzem das 20-jährige Bestehen. Was ist das Erfolgsgeheimnis dieser Verbundkarte?
Thomas Schroll: Unser Erfolg basiert auf einem einzigartigen Gesamtangebot und starken Partnerschaften. Weitere Faktoren sind faire Tarife und kurze Wege zu Freizeiteinrichtungen. Was 2006 als Wintersaisonkarte mit 2900 verkauften Tickets begann, ist heute eine Jahreskarte mit 71.600 Nutzerinnen und Nutzer. Aus einer Idee für leistbare Freizeitgestaltung ist eine echte Erfolgsgeschichte geworden.
Welche Rolle spielt die Angebotsvielfalt dabei?
Eine sehr große. Das Freizeitticket Tirol umfasst heute 32 Bergbahnen und Kleinliftanlagen, 14 Freibäder und Badeseen, vier Hallenbäder, 13 Eislaufplätze sowie zahlreiche Museen und Bonuspartner. Studien der Universität Innsbruck zeigen, dass 62 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer das Angebot mindestens einmal pro Woche verwenden. Mehr als 90 Prozent besuchen durch das Ticket Freizeitangebote häufiger.
Mit welchem Ziel blicken Sie in die Zukunft?
20 Jahre Freizeitticket Tirol sind 20 Jahre gemeinsames Engagement. Unser Dank gilt allen Partnern sowie den vielen Menschen, die das Angebot nutzen. Gemeinsam wollen wir diese Erfolgsgeschichte fortsetzen und auch künftig ein attraktives, leistbares Freizeitangebot für alle Generationen in Tirol anbieten.
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