Extreme Panikattacken und Angstzustände bestimmen Jessica Bakus Alltag. Helfen könnte der 31-jährigen Salzburgerin ein speziell ausgebildeter Assistenzhund. Die Kosten? Exorbitant hoch – und somit ein Fall für die Spendenaktion „Krone hilft“. . .
An schlechten Tagen habe ich schon ein bisschen ein mulmiges Gefühl meine Frau allein zu lassen“, gibt Konstantin Baku zu. Der Seekirchener ist glücklich mit Jessica verheiratet, das Ehepaar hat zwei kleine Kinder. Aber: Jessica leidet an einer komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Selbst die kleinsten Dinge des Alltags werden für die 31-Jährige zum Spießrutenlauf. Panikattacken und massive Angstzustände sind ihre täglichen Begleiter. „Nur unsere eigenen vier Wände sind meine sichere Zone“, schnauft Baku.
Die junge Frau hatte keine leichte Kindheit, seit 20 Jahren hat sie keinen Kontakt zu ihren Eltern mehr. Baku kam bereits mit neun Jahren in ein Kinderheim. Seit ihrer Jugend ist sie in Therapie. „Ich konnte nie im Dunklen bleiben, Stille hat mich verrückt gemacht. Immer musste das Radio laufen, im Dunklen habe ich irrationale Ängste verspürt“, erinnert sie sich. Was sie damit meint? „Ich habe etwa Schatten gesehen, die gar nicht da waren.“ Mit der Zeit gelang es Baku, ihre Situation in den Griff zu bekommen. „Verdrängen hat eigentlich gut funktioniert.“
Liebe Leser! Wenn Sie helfen möchten, spenden Sie bitte unter dem Kennwort „JESSICA“ auf unser „Krone“-Sonderkonto beim Raiffeisenverband Salzburg:
IBAN: AT21 3500 0000 1609 0003; BIC: RVSAAT2S
Die Spenden sind vollkommen steuerlich absetzbar! Spenden, die nach einem Zeitraum von zwei Monaten nach Aktionsstart einlangen, können vom Verein auch für andere Hilfsaktionen verwendet werden.
Herzrasen und Zittern am ganzen Körper
Mittlerweile sind ihre Angstzustände zurück. „Selbst Einkaufen gehen fällt mir extrem schwer“, sagt sie. Die 31-Jährige traut sich kaum, allein aus dem Haus zu gehen. „Jüngst musste ich mit dem Zug zur Therapie fahren. Beim Hauptbahnhof musste er einen Nothalt machen. Ich war total fertig, geriet in Panik, habe mich versteckt und meinen Mann angerufen“, sagt sie.
In ihrer derzeitigen Verfassung sei es ihr unmöglich, einer geregelten Arbeit nachzugehen. Denn: „Für eine Panikattacke genügt es schon, wenn mich jemand Fremder aus Versehen nur leicht anrempelt.“ Dann bekommt die junge Frau Herzrasen, beginnt zu zittern und regelrecht „zu versteinern“, wie es die Flachgauerin treffend beschreibt.
Vierbeiner kostet 28.000 Euro
Ein Licht am Ende des Horizonts: Baku wünscht sich einen speziell ausgebildeten Assistenzhund. „Er würde mir Sicherheit geben, könnte erste Anzeichen für eine Panikattacken sofort erkennen und mich beruhigen“, erzählt die 31-Jährige. 28.000 Euro kostet die Anschaffung des Vierbeiners. „Das können wir niemals stemmen“, schnauft das Ehepaar. Die „Krone“ will der Familie zur Seite stehen – und setzt dabei auf die Hilfe ihrer Leser. Die Aktion „Krone hilft“ hat ein Spendenkonto eingerichtet. Jeder Cent und jeder Euro gehen eins zu eins an die Bakus weiter.
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