Wirbelsturm „Nolo“
Warnung vor „katastrophalen Fluten“ auf Hawaii
Der Sturm „Nolo“ hat sich am Donnerstagabend über dem Pazifik zu einem Hurrikan verstärkt, nachdem er am Mittwoch die Stärke eines Tropensturms erreicht hatte. Meteorologen warnten am Donnerstag vor „katastrophalen Überschwemmungen“ auf Hawaii.
„Nolo“ gewinne langsam an Stärke, und nähere sich derzeit als potenzieller „katastrophaler Regenbringer“ Hawaii, so das National Hurricane Center der NOAA, der Wetter- und Ozeanografiebehörde der Vereinigten Staaten.
Man befürchtet, dass in den kommenden Tagen bis zu 900 Liter Regen pro Quadratmeter auf Hawaiis Big Island niedergehen könnten – genug, um dort „katastrophale und lebensbedrohliche Sturzfluten“ auszulösen, warnt das National Hurricane Center. „Nolo“ ist bereits der vierte tropische Wirbelsturm, der Hawaii in diesem Jahr heimsucht.
Das Zentrum von „Nolo“ befand sich am Donnerstag knapp 700 Kilometer süd-südöstlich von Honolulu auf der Insel Oahu und rund 390 Kilometer südlich von South Point, das auf Hawaii liegt und der südlichste Punkt der USA ist. Der Hurrikan bewegte sich mit einer Geschwindigkeit von acht Kilometern pro Stunde in Richtung Nord-Nordost.
Satellitenbilder zeigten auf dem Pazifik drei aktive Stürme: „Nolo“, der am Donnerstagabend noch als tropischer Sturm eingestuft worden war, sowie die Hurrikane „Odalys“ und „Polo“. Letzterer zog an der mexikanischen Pazifikküste entlang.
Gefahr von Sturzfluten auf Hawaii
„Nolo“ könnte auf Hawai Sturzfluten verursachen. Auch auf der Insel Maui sei bis einschließlich Samstag mit extrem ergiebigen Regenfällen zu rechnen, berichtete der US-Sender CBS. Die Meteorologen gingen davon aus, dass sich Wirbelsturm „Polo“ zunächst auf das offene Meer hinausbewegen würde, bevor er am Samstag weiter nördlich wieder in Richtung der mexikanischen Küste abbiegen würde.
„Odalys“ stelle keine Bedrohung für das amerikanische Festland dar, da dieser Wirbelsturm tief im Pazifik verbleibe, gaben die Meteorologen des National Hurricane Center Entwarnung.
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