Die US-Kaffeehauskette Starbucks wird bis Ende des laufenden Geschäftsjahres 250 Filialen in Nordamerika schließen. Diese sollen nicht rentabel gewesen sein. Gleichzeitig rechnet der Konzern mit etwa 440 Neueröffnungen weltweit.
Insgesamt hat die Kaffeehauskette ungefähr 18.000 Standorte in Nordamerika. Hierzulande wurden im vergangenen Jahr Filialen in Salzburg, Linz und Innsbruck geschlossen. Auch die Expansionsziele wurden zurückgeschraubt. Zuvor war von 600 bis 650 Neueröffnungen die Rede gewesen, nun sollen es im laufenden Geschäftsjahr weltweit 440 sein. Die Umstrukturierung soll eine Milliarde US-Dollar kosten.
Konzernchef Brian Niccol treibt seine Pläne voran, den Absatz anzukurbeln. Die Kaffeehauskette investierte in den Filial- und Küchenbetrieb und senkte die Kosten, indem es Stellen in der Verwaltung strich und einige Regionalbüros schloss. Vor einem Jahr war die bekannte Rösterei in Seattle geschlossen worden.
Bis zum Juli 2026 steigerte der Konzern seinen Umsatz vier Quartale in Folge. Dazu hätten eine Aktualisierung des Treueprogramms und neue Angebote wie Protein-Milchschaum beigetragen, hieß es. Die Nachfrage nach den hochpreisigen Produkten erwies sich trotz einer allgemeinen Konsumzurückhaltung als robust. Die Frequenz der Kundinnen und Kunden sei in allen Einkommensgruppen gestiegen, hatte Niccol im April gesagt.
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