Einiges an Aufregung gab es im Juli um einen geheimen Grundstücksverkauf der Stadion-Tochter des Landes an Red Bull. Das Geschäft wurde den Prüfern des Landesrechnungshofs verheimlicht. Eine erneute Prüfung förderte jetzt wieder Erstaunliches zutage ...
Die Untersuchung des Landesrechnungshofs ergab, dass es anschließend an den Grundstücksdeal aus dem Jahr 2018 auch einen Pachtvertrag im Jahr 2020 gab. Das Land verkaufte damals ein 733 Quadratmeter großes Grundstück für die Errichung eines Gebäudes Red Bull Media House an den Getränkeriesen. Gleichzeitig kaufte Red Bull auch jeweils ein Grundstück der Gemeinde Wals-Siezenheim und einer Privatperson.
Über ein interessantes Detail berichtet Landesrechnungshofdirektor Ludwig Hillinger: „Die Privatperson verkaufte ihr Grundstück zu einem mehr als doppelt so hohen Quadratmeter-Preis an die Red Bull GmbH, während die Stadiongesellschaft des Landes und die Gemeinde Wals-Siezenheim den gutachterlich festgestellten Quadratmeter-Preis in Höhe von 470 Euro verlangten“.
Die Stadiongesellschaft hatte ein Gutachten zur Höhe des Quadratmeter-Preises eingeholt. Der Privatverkäufer verhandelte also deutlich besser als das Land und die Gemeinde Wals-Siezenheim.
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