Spieleranmeldungen, Wohnungsthemen, kulinarische Verpflegung bei Auswärtsfahrten oder im Notfall auch Stadionsprecher. Klaus Mitterer ist bei Eishockey-Zweitligist Zell so etwas wie der Eisbär für alles. Die „Krone“ traf den 40-Jährigen am Zeller See.
Seit seinem fünften Lebensjahr ist der Pinzgauer dem Klub bereits verbunden. Seit 2009 im Verein als Funktionär verankert. Der vierfache Familienvater machte also alle Höhen und Tiefen des Zeller Eishockeyklubs mit. „Geplant war das in der Art eigentlich nicht. Wenn man aber gefragt wird, sagt man dann eben ja. Jetzt gehört der Klub zu meinem Leben“, kann sich der 40-jährige gebürtige Kärntner erinnern.
Wenn ich die Entwicklung des Vereins so beobachte, dann können wir alle schon sehr stolz darauf sein.
Klaus MITTERER, Funktionär beim EK Zeller Eisbären
Für ihn ist der Eishockeyklub mittlerweile fest in seinem Herzen verankert. „Wenn ich die Entwicklung des Vereins so beobachte, dann können wir alle schon sehr stolz darauf sein“, meint Mitterer, der aktuell auch ein großes Projekt aus dem Boden gestampft hat.
Weil die Eisbären 2028 hundertjähriges Jubiläum feiern, soll es eine Chronologie in Form eines Buches geben. „Ich habe immer gesagt, dass ich das machen möchte. Jetzt ist es soweit“, schmunzelte er. Der dafür auch viele Stunden abseits des Brotberufs als Vertriebsmitarbeiter investiert.
„Ziel sollte es sein, ein stabiler Verein in Österreich zu bleiben“
„Das ist nicht ganz so ohne. Zugleich ist es aber auch unfassbar spannend, durch alte Zeitungsartikel zu blättern oder Fotos in Schwarz-Weiß anzusehen. Da werden Erinnerungen wach und das zeigt noch einmal, welche Geschichte dieser Verein hat“, erklärt der Mitgründer der Alps Hockey League. Wo er die Zeller in Zukunft sieht? „Das Ziel sollte sein, ein stabiler Verein in Österreich zu bleiben.“
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