Die „tägliche Bewegungseinheit“ des Sportministeriums wird in Innsbruck verankert. Bei einem Testlauf in zwei Kindergärten in den Sommermonaten registrierte die Vize-Bürgermeisterin viel positives Feedback von Eltern und Kindern.
Die tägliche Bewegungseinheit ist ein bundesweites Projekt des Bildungs- und Sportministeriums, das gemeinsam mit den Bundesländern sowie den Sportdachverbänden Askö, Asvö und Sportunion umgesetzt wird. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche im Alter von zwei bis 14 Jahren zu mehr Bewegung zu motivieren und dadurch ihre Gesundheit nachhaltig zu fördern.
Ein Schwerpunkt liegt auf einer stärkeren Verbindung zwischen Bildungseinrichtungen und organisiertem Sport.
Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt
Für Einrichtungen entstehen keinerlei Kosten
Der Innsbrucker Stadtsenat hat Mittwoch einstimmig beschlossen, die städtischen Kindergärten in das bundesweite Programm einzubinden. „Gerade in ganztägigen Kindergärten und Schulen muss ausreichend Bewegung garantiert sein. In zwei städtischen Kindergärten konnten wir im Sommer bereits Erfahrung sammeln und die Rückmeldungen von Eltern und Kindern waren unglaublich positiv“, sagt dazu die für Kindergarten und Schule zuständige Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayr (SPÖ). Für die Einrichtungen entstünden dabei keinerlei Kosten: „Die für Sport im Bund zuständige Staatssekretärin Michaela Schmidt konnte zusätzliche Mittel durch Umschichtungen im Sportbudget freischaufeln.“
Jährlich steht Budget von 25 Mio. € zur Verfügung
Österreichweit nehmen mehr als 3700 Bildungseinrichtungen an der täglichen Bewegungseinheit teil. 365.000 Kinder und Jugendliche werden damit erreicht. Für den weiteren Ausbau stellt der Bund künftig zusätzlich fünf Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung. Damit steigt das jährliche Budget für dieses Programm auf 25 Millionen Euro.
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