Großen Aufwand für verhältnismäßig wenig Beute haben Täter am Sonntag bei einem Einbruch in ein Juweliergeschäft betrieben: Sie stemmten ein Loch in die Wand – und flüchteten mit 20 Uhren im Wert von 2000 Euro.
Diesem Einbruch ging definitiv viel Planung voraus, auch Insiderwissen war wohl gefragt. Umso überraschender scheint dann aber der Output des ganzen Unterfangens.
Am Sonntagabend gegen 20 Uhr ging der Alarm in einem Juweliergeschäft im Wiener Bezirk Favoriten los. Zahlreiche Polizisten rückten an und konnten jedoch zunächst nichts Auffälliges feststellen: keine Einbruchsspuren, keine durchwühlten Laden, keine Täter, nichts fehlte.
Loch führte direkt in Lagerraum
Daraufhin wurde das Nachbargebäude durchsucht. Dort stießen die Beamten auf eine aufgebrochene Kellertür. Im Keller entdeckten sie dann ein Loch in einer Mauer – und dieses führte wiederum direkt in den Lagerraum des benachbarten Juweliergeschäfts.
Die Täter hatten aus dem Lager Uhren der Marke Festina gestohlen. 20 Stück im Wert von etwa 2000 Euro. Damit machten sie sich unbemerkt aus dem Staub. Die Polizei geht aufgrund der doch eher ungewöhnlichen Umstände von einer Auftragstat aus. Eine Fahndung verlief erfolglos.
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