Die Arbeiterkammer Kärnten schlägt angesichts der explodierenden Kosten für Heizöl und Pellets Alarm. Präsident Günther Goach fordert Entlastungen.
Auf Kärntens Haushalte kommt ein teurer Winter zu – vor allem, wenn mit Heizöl oder Pellets geheizt wird. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Heizölpreis um 79 Prozent angestiegen. Aktuell liegt der Heizölpreis bei durchschnittlich 1,893 Euro. Für 3000 Liter sind damit rund 5700 Euro zu berappen. Im Vergleich zum September 2025 ist das eine Mehrbelastung von etwa 2500 Euro.
Ähnlich sieht die Preislage bei den Pellets aus. Hier liegt der aktuelle Preis bei durchschnittlich 400 Euro pro Tonne. „Wenn sich die Heizkosten innerhalb eines Jahres um mehrere tausend Euro erhöhen, bringt das viele Menschen finanziell an ihre Grenzen. Es braucht daher rasche Hilfe für jene, die sich diese Kosten nicht mehr leisten können, aber auch langfristige Maßnahmen, damit Haushalte unabhängiger von fossilen Energieträgern und internationalen Preisschocks werden“, so Kärntens AK-Präsident Günther Goach.
Er fordert den Heizkostenzuschuss für einkommensschwache Haushalte aufzustocken und ihn hinsichtlich verschiedener Heizsysteme treffsicherer zu gestalten. Für besonders Betroffene solle es unbürokratische Soforthilfen und der Umstieg auf alternative und energieeffiziente Heizsysteme solle mehr gefordert werden. Die Preisbildung solle außerdem transparenter gestaltet werden.
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