Die steirischen Touristiker dürfen sich neuerlich über Rekordzahlen freuen: Laut Hochrechnung der Landesstatistik stieg im Sommerhalbjahr von Mai bis August sowohl die Zahl der Ankünfte als auch jene der Nächtigungen. Bei den Auslandsmärkten wuchsen vor allem Tschechien, Ungarn, Polen und die Slowakei.
Von Mai bis August verzeichnete die Steiermark 2.000.500 Ankünfte und exakt 5.976.800 Nächtigungen – das ergibt ein zartes Plus von 2,7 Prozent bei den Ankünften und 1,4 Prozent bei den Nächtigungen. Dass der Zuwachs nicht höher ausfiel, liegt vor allem am August-Ergebnis: Sowohl Ankünfte mit 606.000 (-1,4%) als auch die Nächtigungen mit (1,1%) gingen etwas zurück, was damit zu erklären ist, dass die MotoGP in Spielberg heuer erst im September stattfand.
Bei Gästen aus dem Ausland stiegen wohl Ankünfte (+2,7%) als auch Nächtigungen (+1,4%) – besonders stark war der Zuwachs bei Gästen aus Osteuropa. Mit mehr als 308.000 Nächtigungen fiel das Plus bei Tschechien mit 25,1 Prozent am größten aus. Ungarn kam auf 165.300 Nächtigungen (+13,6), Polen auf 125.600 (+12,5) und die Slowakei auf 61.900 (+26,4). Auch die 62.400 Italiener sorgten für ein ordentliches Plus (19,2). Mit Abstand der wichtigste Auslandsmarkt bleibt aber Deutschland mit 1,329 Millionen Nächtigungen (-0,1).
„Die aktuelle Sommerbilanz zeigt, dass die Steiermark als Urlaubsdestination weiterhin sehr gut positioniert ist. Besonders erfreulich ist, dass neben unserem starken Heimmarkt die internationalen Märkte zusätzliche Dynamik bringen“, ist da auch Tourismusreferent und Landeshauptmann Mario Kunasek zufrieden. In dieselbe Kerbe schlägt auch Tourismuschef Michael Feiertag: „Die Sommermonate 2026 zeigen deutlich, dass sich unsere Strategie der breiten Marktbearbeitung bezahlt macht.“
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