Alle Jahre wieder erleuchtet das Klanglicht-Festival im Herbst die steirische Landeshauptstadt. Heuer feiert man ab 23. Oktober die Rückkehr in den Park von Schloss Eggenberg. Erstmals findet das Festival nicht mehr bei freiem Eintritt statt – dafür ist es bis 7. November zu erleben. Und auch nach Wien expandiert Klanglicht.
Magische Erlebnisse aus Klang und Licht will das Klanglicht-Festival auch heuer wieder ermöglichen. Doch im elften Jahr schlägt das Festival ein neues Kapitel auf: „Wegen der prekären finanziellen Lage mussten wir die Eigenmittel reduzieren und Tickets einführen“, erklärt Bernhard Rinner, Geschäftsführer der Bühnen Graz. Dafür kehrt man ins Areal von Schloss Eggenberg zurück, wo Klanglicht schon in der Corona-Ausgabe von 2021 stattfand. „Mit seinem Fokus auf die kosmische und kalendarische Ordnung sind Schloss und Park ja wie ein aufgelegter Elfmeter für uns“, sagt Rinner.
Ein Rundgang mit 14 Kunstwerken
Und so hat Kuratorin Birgit Lill-Schnabl 14 internationale Arbeiten zusammengetragen, die eine „Brücke von der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft“ schlagen sollen. Das deutsche Duo Hartung&Trenz etwa wird die Hauptachse in einen poetischen Sprachraum verwandeln, Daniel Rossa wird die legendäre Fassade des Schlosses bespielen, dabei ganz neue Blicke auf das UNESCO-Weltkulturerbe ermöglichen und im Innenhof des Schlosses werden leuchtende Berge in Konversation mit den Besuchern treten. Für die Schlosskapelle hat Robin Beekmann eine leuchtende Uhr entwickelt, die zugleich fasziniert und entschleunigt, in der Sakristei zieht Helga Griffiths mit Licht und Gerüchen die Route eines Flüchtlings aus Syrien nach und im Planetensaal wird Fotolegende Inge Dick vier minimalistische Jahreszeiten inszenieren.
Bespielt wird natürlich auch der Schlosspark und (schon traditionellerweise) werden auch drei Arbeiten junger Studierender der FH Graz bei Klanglicht zu sehen sein – so verwandelt etwa Joschua Hohenbrink die Decke des Pavillons in einen „Floral Forest“. Mit derartiger Nachwuchsförderung und seinem generell sehr hohen touristischen Mehrwert sei Klanglicht eine „Leuchtturmveranstaltung“ der steirischen Landeshauptstadt, lobt Stadtrat Kurt Hohensinner (ÖVP). Und Kulturlandesrat Karlheinz Kornhäusl (ÖVP) freut sich, dass „Klanglicht ein Stück steirischer Kultur künftig auch nach Wien bringen wird“.
Klanglicht auch in Wien
Denn am 23. Oktober wird nicht nur Klanglicht in Graz, sondern auch in Wien eröffnet: „Wir wollen im Theater im Park beim Belvedere eine künstlerisch gestaltete Oase der Ruhe in der Stadt eröffnen“, freut sich Georg Hoanzl, der Klanglicht (mit einem eigenen Programm, ebenfalls kuratiert von Birgit Lill-Schnabl) nach Wien holt. Dort ist es sogar bis 10. Jänner zu sehen.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.