Zu Ehren des Salzburger Landespatrons wird ab morgen wieder rund um den Dom der Rupertikirtag gefeiert. Einige der Fahrgeschäfte haben schon mehr als 60 Jahre auf dem Buckel. Doch wenn es um Tradition geht, erstrahlen sie an erster Stelle.
„Seit 15 Jahren bin ich schon dabei. Ich hab als kleiner Bub schon oft mitgearbeitet, beim Aufbau, Abbau und beim Betreiben“, erzählt Junior-Chef Daniel Deisenhammer. Hinsichtlich Berufsjahren ist der Schüler damit eigentlich schon Seniorchef.
Gemeinsam mit seinem Papa Walter betreibt er am Rupertikirtag das traditionelle Autodrom und hilft auch heuer beim gerade noch laufenden Aufbau. Aus den 60er Jahren stammt das Fahrgeschäft ursprünglich. Seitdem pflegt und hält es die Familie liebevoll instand. Von einem Rupertikirtag zum nächsten.
Die Tradition wird bei dem jährlichen Volksfest des Bundeslandes zu Ehren des Landespatrons Rupert großgeschrieben. Ein paar Meter weiter befindet sich das historische Kettenkarussell. Betrieben wird es von den Geschwistern Racz. „Wir machen das aus Liebe zur Tradition. Finanziell schaut dabei nämlich nichts raus“, erklären Thomas und Manuela Racz. Auch das Kettenkarussell ist ausschließlich am Salzburger Rupertikirtag unterwegs. Für die restliche Zeit des Jahres muss es gut eingelagert werden.
Es sei immer wieder das Gleiche. Das bekommen einige der Schausteller öfters zu hören. Versuche, auch andere Fahrgeschäfte am Rupertikirtag zu etablieren, scheiterten jedoch vor einigen Jahren.
An Neues wagen sich nur einige der Standler. Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr wird es auch heuer am Alten Markt einen interaktiven Handwerks-Standl geben. Dort können sich Damen ihr Dirndl aufhübschen lassen. Und Kinder können mit Christian Bernegger Jutebeutel für den guten Zweck bemalen.
Mit dem Angelusläuten der Domglocken um 12 Uhr diesen Mittwoch wird der Salzburger Rupertikirtag offiziell eröffnet. Das Volksfest am Dom-, Kapitel-, Residenzplatz und Alter Markt dauert bis einschließlich Sonntag.E. Torner
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