Vor 40 Jahren sind die Grünen Burgenland gegründet worden. Bei der Jubiläumsfeier am Samstagnachmittag im JUFA Neutal wurde zurückgeblickt und Zuversicht für die kommenden Aufgaben demonstriert.
Seit 40 Jahren mischen die Grünen im Burgenland politisch mit. Bei der Jubiläumsfeier im betonten Bundessprecherin Leonore Gewessler, Landessprecherin Anja Haider-Wallner und Klubobfrau Margit Paul-Kientzl vor allem eines: Die Themen haben sich verändert, der Anspruch, etwas zu bewegen, sei geblieben.
Haider-Wallner verwies auf politische Ideen, die einst belächelt worden seien und heute selbstverständlich erscheinen, etwa Windkraft, Öffis oder die Bio-Quote. Gerade die Klimakrise zeige, dass weiterhin Handlungsbedarf bestehe: Hitze, Trockenheit und Wassermangel setzen der Landwirtschaft zu. „Die Herausforderung ist, die Menschen mitzunehmen, Übergänge zu unterstützen und ein starres System aufzubrechen“, so die Landessprecherin.
Gewessler stellte den Veränderungswillen ins Zentrum: „Wir sind angetreten, weil Menschen gesagt haben: So geht’s nicht weiter, wir müssen etwas tun.“ Politik müsse für die Menschen spürbare Verbesserungen bringen und dürfe das Land nicht den „Spaltern“ überlassen.
„Bodenständig und himmelhoch idealistisch bleiben“
Paul-Kientzl erinnerte an 40 Jahre beharrliche Arbeit, etwa für Frauenhäuser und Frauenpolitik. Heute gehe es auch um Klima-, Boden-, Hitzeschutz, Wasser und die Energiewende. Ihr Wunsch für die Zukunft: Die Grünen sollen weiterhin „bodenständig und himmelhoch idealistisch bleiben“.
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