Verkehrssicherheit:

Lustenaus Straßen sollen entschärft werden

Vorarlberg
19.09.2026 07:00
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Nach zwei tödlichen Unfällen in Lustenau soll die Verkehrssicherheit in der Marktgemeinde verbessert werden. Ein eigens eingerichtetes Projektteam wird nun entsprechende Maßnahmen ausarbeiten. 

Im Frühsommer haben sich in Lustenau mehrere tragische Verkehrsunfälle ereignet, in deren Zuge zwei Menschen verstorben sind – beide waren mit dem Rad unterwegs und wurden von einem Lkw erfasst. Aus diesem Grund haben sich jüngst Landesstatthalter Christof Bitschi, Lustenaus Bürgermeister Patrick Wiedl, Vizebürgermeister Martin Fitz sowie Verantwortliche der Bezirkshauptmannschaft, der Exekutive und der Abteilung Straßenbau zu einem Sicherheitsgipfel getroffen. Ein mit Experten besetztes Projektteam soll jetzt so schnell wie möglich Maßnahmen auf den Weg bringen, um die Verkehrssicherheit auf der L203/L204 und der Zellgasse zu verbessern.

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Für eine nachhaltige Verbesserung der Verkehrssicherheit und einer echten Entlastung in Lustenau brauchen wir die Umfahrungsstraße.

Christof Bitschi

Gleichzeitig verweist Bitschi allerdings auch darauf, dass langfristig das Ziel sein müsse, den Lkw-Verkehr komplett aus dem Wohngebiet zu verlagern: „Wir tun gemeinsam alles, um den Schutz für Fußgänger und Radfahrer mit möglichen kurzfristigen Maßnahmen rasch zu erhöhen. Für eine nachhaltige Verbesserung der Verkehrssicherheit und einer echten Entlastung in Lustenau brauchen wir die Umfahrungsstraße.“ Wiedl mahnt dazu, schnell zu handeln, schließlich sei das Thema für die Lustenauer Bevölkerung von höchster Dringlichkeit: „Uns geht es um konkrete, rasch umsetzbare Maßnahmen, die die Sicherheit entlang der Landesstraße besonders für Kinder, Fußgänger und Radfahrer verbessern.

Dazu zählen sichere Querungen entlang der Schulwege, bessere Bodenmarkierungen, sichere Abbiege- und Einfahrtssituationen und größere Schutzbereiche. Wo in der Vergangenheit an der L204 Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit getroffen worden sind, haben sie bereits eine deutlich positive Wirkung.“ Das Projektteam wird sich aus Vertreterinnen und Vertretern von Land, Gemeinde, Bezirkshauptmannschaft und Polizei zusammensetzen. Konkret im Fokus ihrer Arbeit stehen die Entschärfung des Kreuzungsbereichs Blumenaustraße sowie die Sicherheit der Schulwege. „Speziell unsere Kinder benötigen besonderen Schutz und einen möglichst sicheren Weg in Kindergarten und Schule“, sind sich Bitschi und Wiedl einig.

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